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Aussprache über Antenne

Am Mittwoch trafen sich Vertreter von Sunrise mit den Einsprechern gegen geplante UMTS-Antennen in Unterseen.

Der Regierungsstatthalter fordert weitere Abklärungen. Sein Entscheid wird für 2011 erwartet. Gegen das Baugesuch für einen Mast mit drei UMTS-Antennen auf einem Block an der Unterseener Seidenfadenstrasse gingen im August 60 Einsprachen ein – darunter auch Sammeleinsprachen mit bis zu 400 Unterschriften und eine Einsprache der Gemeinde, die sich vor allem auch wegen der nahen Schulen gegen die Antennen wehrt (wir berichteten). Alternativer Standort? Am Mittwoch lud Regierungsstatthalter Walter Dietrich Gesuchsteller und Einsprecher zu einer Aussprache und einer Information mit Vertretern der zuständigen kantonalen Ämter ein. «Aufgrund der Voten beauftragte der Regierungsstatthalter den Gesuchsteller, die Möglichkeiten eines alternativen Standortes für die Anlage abzuklären», erklärte Sandro Wegmüller, juristischer Mitarbeiter des Regierungsstatthalteramtes, auf Anfrage. Sobald der Bericht über diese Abklärungen vorliegt und sich auch der Kanton zu allfälligen alternativen Vorschlägen geäussert hat, erhalten die Einsprecher Gelegenheit, sich dazu zu äussern, bevor der Regierungsstatthalter entscheidet. «Der Entscheid fällt voraussichtlich nicht mehr dieses Jahr», sagte Wegmüller. Bessere Koordination «Der Anlass war richtig und gut», sagt Unterseens Gemeindepräsident Simon Margot. «Wir haben aber gespürt, dass er die Einsprecher nicht beruhigen konnte.» Sobald das Protokoll vorliegt, wird der Gemeinderat weitersehen und auch eine Petition behandeln, mit der einige Einsprecher die Gemeinde auffordern, zu prüfen, wie sie in Zukunft unter anderem zu einer besseren Koordination in der Mobilfunkantennenplanung und zu einer frühzeitigen Information der Betroffenen beitragen kann – oder auch dazu, dass Antennen nicht an besonders störenden Standorten gebaut werden. Sibylle Hunziker >

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