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Beschneiung sei Dank

WengenDie Luftseilbahn Wengen–Männlichen (LWM) hatte ein erfreuliches Jahr 2010 und einen guten Winter 2011 – auch dank der

Paul von Allmen betonte an der 57.GV die Bedeutung des lang ersehnten Speichersees: «Ohne die Beschneiung wäre es uns langfristig an die Substanz gegangen». Bis Ende 2011 wird sich die LWM mit 3,47 Millionen Franken an den Investitionen für die Beschneiungsanlage der Gondelbahn Grindelwald–Männlichen beteiligt haben. Das sei viel Geld, die LWM müsse sich um weitere 600000 Franken verschulden – zu günstigen Konditionen, gab der VR-Präsident bekannt. «Nur so können wir Stammgäste behalten und neue gewinnen», rühmte Geschäftsführer Andreas Fuchs die super präparierten Pisten. Er unterstrich den Wert der Beschneiungsanlage mit den Schneemengen bei der Talstation. 2008/09 = 521 cm, 2009/10 =299 cm und 2010/11=199 cm. Im Winter 2010/11 wurden am Männlichen aus 150000 Kubikmeter Wasser 375000 Kubikmeter Schnee produziert. Die 153 anwesenden Aktionäre hiessen alle Geschäfte klar gut. Paul von Allmen informierte über ein sehr erfreuliches Resultat 2010 – «trotz dem nicht vielversprechenden wirtschaftlichen Umfeld. Wir können die Risiken auf zwei Saisons verteilen», erklärte der Präsident zu den stabilen Anteilen Sommer 40, Winter 60 Prozent am Verkehrsertrag. Die LWM kann die leidige Geschichte Pensionskasse dank genügend Rückstellungen abschliessen. Der VR hält trotz einer vorübergehenden Zunahme des Fremdkapitals an der Ausschüttungspolitik fest. Er beantragte eine Dividende von 5 Prozent, was die AG fast 99000 Franken kostet. Nach der Wahl von Urs Kaderli (Wengen) und drei Rücktritten zählt der VR noch sechs Mitglieder. Von Allmen würdigte die Austretenden für ihre Mitarbeit. Die Grindelwalder Robert Lauber (19 Jahre im VR) und Albert Boss (16) sowie Peter Brunner (6) aus Wengen, Geschäftsführer 1989–2005. fw>

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