Zum Hauptinhalt springen

Bessere Lage

wacker thunDie Mitglieder von Wacker Thun haben

Das dauerte ganz schön: Die Hauptversammlung von Wacker Thun war heuer keine Hetzjagd durch die Traktanden; allein der Posten Budget nahm über eine Stunde in Anspruch. Der Oberländer Handballclub ist gegenwärtig eben keine Wohlfühloase, die Stimmung denn auch lange etwas gereizt gewesen. Präsident Heinz Widmer sich mit einer Menge kritischer Fragen konfrontiert. Nach 150 Minuten des Debattierens konstatierte Widmer: «Ich bin zufrieden. Dass das Budget zu reden geben wird, war mir klar.» Die 111 Anwesenden hatten alles gutgeheissen und ihren Präsidenten durch Beifall einstimmig wiedergewählt. Der Vorstand des derzeit besten Berner Handballvereins ist damit frei ärgster Sorgen und wird in derselben Zusammensetzung versuchen, Altlasten zu beheben. Erste Schritte dazu wurden getan, die Schulden beinahe halbiert. Der Cupsieger von 2006 wächst unaufhörlich, gewinnt stetig an Mitgliedern, und der Aufwand nimmt zu, während der Ertrag sinkt. Um den Schaden möglichst gering zu halten, werden unpopuläre Entscheide getroffen: Wer Lohn bezieht, wird wohl auf ein Monatseinkommen verzichten müssen, was eine Reduktion von 8,5 Prozent bedeutet. Zudem soll jeder am Sponsorenwettkampf Teilnehmende seine Einnahmen verdoppeln. ah>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch