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Burris nächste Generation klingt gut

Reifer, rockiger und auch

Er sei sich manchmal etwas einsam vorgekommen, gestand Nils Burri (Bild), als er diesen Sommer zig Stunden pro Tag alleine im Tonstudio verbracht und am neuen Album gewerkelt habe. «Ich kam mir fast so vor, als hätte ich keine Freunde.» Dass ihn sein Gefühl getäuscht hatte, bewiesen die vielen Menschen am Samstag in der Alten Taverne. Die meisten von ihnen Freunde, Bekannte und Verwandte von Nils. Sie alle waren erschienen, um bei der Plattentaufe des neuen Albums «Next Generation» mit dabei zu sein. Offensichtlich erfreut über den grossen Andrang, legte Burri sich mächtig ins Zeug, um sein Werk zu präsentieren, und machte bereits beim ersten Song klar, weshalb das Album «Next Generation», die nächste Generation, heisst: Beim Singer und Songwriter ist die nächste musikalische Generation angebrochen. Im Vergleich zum vorderen Album kommen die «Next Generation»-Songs eigenständiger und eingängiger daher. Auch der Einfluss aus dem Rock ist unüberhörbar, der in der Taverne in erster Linie der Verdienst der vierköpfigen Band war. Besonders zu überzeugen vermochte hier Gitarrist Ben Weber. Special Guest Papa Burri Die eigentliche Plattentaufe brachte Nils Burri kurz und schmerzlos hinter sich, wartete dann aber mit einer Überraschung auf: Er holte Vater Hanspeter «Kili» Burri auf die Bühne und sang mit ihm das Duett «Time After Time». Das sei so ein Vater-Sohn-Ding, lachte er. Und allerspätestens dann war das Eis zwischen Bühne und Publikum gebrochen. Fröhlich sangen die Zuhörer mit und folgten Burris Tanzanweisungen willig. Als der letzte Song verklungen war, durfte Nils Burri für ein keckes Album und ein rundum erfrischendes Konzert den verdienten Applaus ernten. nik >

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