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Dank dem Helilärm gerettet

Gadmen Dank des Rotorgeräuschs des Rega-Helikopters und der internationalen Notrufnummer 112 haben Retter einen Bergsteiger im dichten Nebel finden können.

Der Alarm ging am späten Donnerstagnachmittag bei der Rega-Einsatzzentrale ein. Vermisst wurde ein Bergsteiger am Klettersteig «Tälli» im Raum Gadmen, nahe der Tällihütte. Aufgrund des schlechten Wetters war es der Rega-Einsatzcrew der Basis Wilderswil aber nicht möglich, ins Gebiet des Vermissten einzufliegen. Sofort wurden deshalb die terrestrischen Retter des SAC (Sektion Oberhasli) aufgeboten. Rega muss umkehren Insgesamt vier Mann machten sich auf, den vermissten Bergsteiger zu suchen. Wenig später beruhigte sich die lokale Wetterlage kurzzeitig, und die Crew der Rega-Basis Wilderswil konnte den Suchflug in Richtung Tällihütte starten. Auf rund 2500 Metern Höhe über Meer bei der «Mittaglimi» gab es für die Helikoptercrew aber kein Weiterkommen mehr. Dies nur gerade zirka 400 Meter vom Standort des Vermissten entfernt. Nummer 112 angerufen «Im dichten Nebel jedoch hörte der Bergsteiger das Rotorgeräusch des Rega-Helikopters, rief darauf die internationale Notrufnummer 112 an und schilderte seine Lage und Position», vermeldete gestern Christian Trottmann, Pressesprecher der Rega. «Die schlechte Wetterlage änderte sich bis in die Nacht nicht. In einer aufwändigen Rettungsaktion gelang es dann den SAC-Spezialisten schliesslich, zum vermissten Mann vorzudringen.» Dieser war erschöpft und unterkühlt. Am frühen Freitagmorgen kurz nach fünf Uhr erreichten die SAC-Spezialisten zusammen mit dem Mann schliesslich das Gadmental. ct>

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