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« Das Festival hat noch Potenzial »

Die Bilanz des Festivals Interfolk Jungfrau ist durchzogen, einiges lief gut,

Vier Tage lang unterschiedliche Folklore, abwechslungsreiche Standorte, viel Erfolg und wenig Misserfolg. Das Festival Interfolk Jungfrau hat sein Profil gegenüber dem ersten Jahr geschärft. OK-Präsident Beat Wirth und Vizepräsident Beat Hassenstein konnten schon beim Auftakt auf First am vergangenen Donnerstag strahlen. Musik und Sonnenschein lockten über 1100 Personen auf die Sonnenterrasse von Grindelwald. «Die japanischen Gruppen waren eindeutig die Publikumsmagnete» sagte Hassenstein gestern auf Anfrage (Wirth war ferienhalber nicht mehr zu erreichen). Weitere konkrete Besucherzahlen konnte Hassenstein nicht nennen. Bewährte Stubeten Zweimal gab es einen Unterhaltungsabend im Kursaal Interlaken. Dieser war zumindest am Freitagabend mit 120 Personen eher schlecht besucht. «Es hätten mehr Gäste da sein können, das Glas kann aber auch halb voll sein, je nach Perspektive», sagt Hassenstein. Das Werbebudget habe man ausgeschöpft. Neben den lokalen und nationalen Medien wurde der Anlass teilweise auch vom Radio übertragen. Er sieht einen weiterenWerbeeffekt: «die vielen Fotos der Besucher gehen mit dem Internet um die Welt, auch das ist Werbung.» Die Austragungsorte First, Kleine Scheidegg, Harder und Mürren seien ohnehin als Ausflugsdestinationen gut frequentiert gewesen. Gemäss Hassenstein waren auch die Stubeten in diversen Lokalen gut besucht gewesen. Bewährt habe sich auch das Einbinden von überlieferten Sportarten wie Heuballenzielwurf oder die Demonstration von altem Handwerk. Dritte Auflage Gemäss Hassenstein sei das Interfolk nun schon bekannter, im letzten Jahr habe man viel Aufklärungsarbeit leisten müssen. Bewährt habe sich auch das frühere Austragungsdatum. In diesem Jahr waren Gruppen aus Japan die exotischen Stars geween. Nächstes Jahr könnten die Stars aus anderen Weltgegenden stammen Auch das benachbarte Ausland sei interessant. «Das Festival hat auch noch Potenzial mit Schweizer Musikanten, die in diesem Jahr keine Zeit für einen Besuch hatten.» Namen nennt Hassenstein noch nicht. Fest steht hingegen schon das Datum: Der Auftakt zum dritten Festival findet am 1. Oktober 2011 statt. Fritz Lehmann>

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