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«Das wirkt befremdend»

Wahlgeschehen in Heimiswil Ausgabe von gestern Der oben erwähnte Artikel zwingt mich als amtierender Gemeinderat der «Anderen Liste» zu folgender Stellungnahme. Die Gründung einer neuen Partei in Heimiswil, aktuell der UWH, ist für mich grundsätzlich kein Problem. Auf diese Weise kann die Verantwortung für Gemeinde und Bürger breiter abgestützt werden. Allerdings habe ich damit insofern Mühe, als sich einzelne Gründungsmitglieder sehr stark ausserhalb der bekannten Landeskirchen religiös und freidenkend bewegen. Religion ist eine persönliche Haltung und hat in der sachlichen Politik in einer Gemeinde keinen Platz. Ebenso ist für mich befremdend, dass drei aktuelle Gemeinderatsmitglieder, die vor vier Jahren auf der SVP-Liste als Kandidaten angetreten sind, nun ihre politische Farbe wechseln. Um eine mögliche Mehrheit der UWH zu verhindern, ist die «Andere Liste» mit der SVP Heimiswil für die kommenden Gemeindewahlen eine Listenverbindung eingegangen. Zudem kann ich die Aussage von UWH-Präsident Ruedi Widmer, dass seine Partei bei der Kandidatensuche nur aus Versehen auch SVP-Mitglieder angefragt habe, nicht verstehen. Vor vier Jahren kamen die Wahlvorschläge für die Kommissionen – ausser meiner eigenen Kandidatur für die Sozial- und Kulturkommission – einzig aus der Liste der SVP zustande. Somit haben drei UWH-Gründungsmitglieder gewusst, dass die angefragten bisherigen Kommissionsmitglieder alle von der SVP nominiert wurden. Pierre MettrauxGemeinderat «Andere Liste»Heimiswil >

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