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DEr BO Sprach mit

Hans-Ueli Ruchti, der Erweiterungsbau ist bis auf kleine Detailarbeiten fertig. Wie erleichtert sind Sie? Hans-Ueli Ruchti: Sehr. Wir alle – die Lehrerschaft, die Sekretärinnen, die Hauswarte und ich – brauchten in den letzten eineinhalb Jahren viel Energie und Flexibilität. Es war sozusagen ein Ausnahmezustand, eine noch nie erlebte Situation, die ich aber nicht missen möchte. Speziell die Schüler und Schülerinnen standen vor einer grossen Herausforderung. Wegen der ständig dröhnenden Bohrmaschinen? Einerseits. Konzentration und Motivation fallen nicht leichter, wenn rundherum immer was läuft. Anderseits mussten sie sich selbst organisieren und viel Selbstdisziplin an den Tag legen. Die Stundenpläne waren nur im Internet abrufbar. Fix geregelt war wenig. Die Schüler und Schülerinnen klinkten sich über Touchscreens ein und schlugen nach, in welchem Zimmer sie die nächsten Stunden haben. Sie und die Lehrpersonen haben das sehr gut gemacht! Welches ist Ihr ganz persönlicher Gesamteindruck des «neuen» Gymnasiums Thun-Schadau? Mir gefällt das frische Kleid unserer Bildungsstätte sehr gut. Wenn die Zeit zurückgedreht würde auf den Tag, bevor der Erweiterungsbau beschlossen wurde – ich würde in den meisten Bereichen gleich entscheiden. Was ist aus Ihrer Sicht konkret besser geworden? Für Lehrpersonen eindeutig die Arbeitsplätze. Sie haben jetzt genug Platz. Vorher war alles auf engem Raum zusammengedrängt. Zudem betreten sie jetzt Schulzimmer mit kompletter Medienausrüstung. Sie müssen das Material nicht mehr zusammensuchen, sondern können direkt mit dem Unterricht loslegen. Das spart wertvolle Minuten. Die Möglichkeiten für praktisches Arbeiten in den Naturwissenschaften und für die Handelsmittelschule haben sich deutlich verbessert. Besonders gelungen finde ich auch die schönen Nischen im Neubau. Sie bieten viel Platz und eine gute Ambiance zum Lernen oder einfach nur Dasein. Die grossen Fenster erlauben eine tolle Aussicht auf den Thunersee. Der «Tomatenbunker» – so der Kosename für das alte Hauptgebäude – ist noch da, aber die Architektur des Neubaus ist sehr modern. Gibt es Nostalgiker, die Mühe damit haben? Soweit ich bisher gehört habe, sind mit dem Ergebnis fast alle sehr glücklich. Natürlich gibts auch Kritik. Es handelt sich dabei bis jetzt aber nicht um Grundlegendes. Es sind Dinge, über die man streiten kann und die Geschmackssache sind. Zu reden gab die hellgrüne Farbe im Neubau. Das Lindengrün passt nicht ganz allen. Auch haben wir einen neuen Pausengong, der nicht allen gefällt. Diese und ähnliche Details kriegen wir noch hin. Wir freuen uns sehr auf das Arbeiten in der neuen Schulanlage. Interview: Dino Dal Farra >

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