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Der «König» unter Beobachtung

Kilian Wenger 4200 Zuschauer waren in Rumisberg beim 100. Oberaargauischen Schwingfest zugegen. Und alle dürften auf den ersten Saisonauftritt Kilian Wengers bei einem Kranzfest gespannt gewesen sein. Hatte man den 21-jährigen Diemtigtaler in den Tagen zuvor vornehmlich im Fernsehen verfolgen können – mit Jörg Abderhalden liefert sich Wenger im Werbespot eines Grossverteilers ein Duell am Grill –, wollte ihn das Schwingpublikum endlich wieder im Sägemehl sehen. Der Schwingerkönig ist ein gefragter Mann, «wir erhalten immer noch täglich Anfragen», sagt Manager Beni Knecht. Wer en vogue ist, steht unter ständiger (und kritischer) Beobachtung. So wurde in Rumisberg ausserhalb der fünf Sägemehlringe von einigen der zahlreichen Autogrammsammler und Schulterklopfer moniert, Wenger zeige sich zwischen den Gängen nicht sonderlich volksnah. «Die Situation ist für Kilian nicht einfach», erklärt Knecht, der seinen Schützling, welcher dafür bekannt ist, alles andere als ein Neinsager zu sein, zuweilen abschirmte. «Mich muss niemand mögen – meine Aufgabe ist es, Kilian das ideale Umfeld zu bieten, damit er sich auf den Sport konzentrieren kann.» Der «König» selbst war jedenfalls nach jedem Gang bemüht, die vielen Autogrammwünsche zu erfüllen.rek>

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