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Die Geduld zahlte sich letztlich aus

2.-liga-fussballDer FC Allmendingen musste in Worb ohne zahlreiche Stammspieler antreten. Trotzdem siegten die Thuner nach einem Rückstand noch 2:1.

Nebst dem langzeitverletzten Andreas Kiener fehlten Trainer Martin Wenger in Worb auch ein Grossteil seiner Abwehrspieler: Tobias Oberer, Niklaus Blaser und Oliver Graf waren nicht dabei. Auch der Topskorer Terry Schneider war nicht dabei. Dies war sicher ein Hauptgrund, weshalb bei den Thunern vor dem Seitenwechsel fast nichts zu sehen war. Aber auch die verunsicherten Worber blieben harmlos. Daher überraschte das torlose Pausenresultat nicht. Die zweite Halbzeit begann für die Oberländer schlecht. Lediglich sechs Minuten dauerte es, ehe der Aussenseiter 1:0 in Führung ging. Severin Stalder hatte sich links durchgesetzt, flankte zur Mitte, wo Rikard Noshi nur noch einzuschieben brauchte. Was sich danach als Hypothek abzuzeichnen schien, erwies sich als Glücksfall. Dean Tramacere musste verletzt das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Sandro Lombardo. Dieser schlug vorerst einen Freistoss aus 20 Metern knapp daneben. Wenig später angelte er sich im Strafraum einen Abpraller und drückte zum 1:1-Ausgleich ein. Die Worber hatten sich vom Schock des Ausgleichstores noch nicht erholt, als Fabian Rothenbühler die Verwirrung ausnützte und das Siegestor erzielen konnte. Gegen Spielende hatten die Worber noch zahlreiche Möglichkeiten um das 2:2 zu erzielen. Torhüter Raphael Aebersold war aber nicht mehr zu bezwingen und in der Person von Adrian Nussbaum, stand ein besonnener Mann im Team, der dank seiner Erfahrung Ruhe ins eigene Spiel brachte. Allmendingen-Trainer Martin Wenger war mit dem Spielausgang zufrieden: «Es war ein schwieriges Spiel und wir brauchten viel Geduld. Ich bin glücklich, dass wir einen Spieler wie Adrian Nussbaum in unseren Reihen haben. Zusammen mit Terry Schneider besitzen wir für diese Liga ein Top-Angriffsduo.» Edgar Fahrni/pvt>

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