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Die Kunst soll unter die Leute

BurgdorfDie Stadt will ihre Kunstsammlung einer grösseren Öffentlichkeit zeigen. Die neu angeschafften Werke hängen künftig eine Zeit lang in der Musikschule.

Um bildende Künstlerinnen und Künstler zu fördern, erwirbt die Kulturkommission der Stadt Burgdorf regelmässig Werke. Das bedeute einerseits Einkommen und Anerkennung für die Kunstschaffenden, heisst es in einer Mitteilung, andererseits seien die Werke «eine Dokumentation über das Kunstschaffen in der Stadt über einen grossen Zeitraum und illustrieren die Geschichte des sich laufend verändernden Kunstgeschmacks». Der Kunstbesitz der Stadt umfasst rund 500 Werke. Sie werden in einem Depot in der Zivilschutzanlage Lindenfeld gelagert und nach Möglichkeit in Verwaltungsgebäuden platziert. Um die Kunstwerke auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird die Kulturkommission ihre Neuankäufe künftig temporär im Treppenhaus der Musikschule an der Bernstrasse 2 präsentieren. Derzeit sind zwei Werke des Burgdorfers Peter Gysi sowie ein Bild der Norwegerin Kristin Austreid zu sehen, die letztes Jahr als Gast in der Fabrik Burgdorf gearbeitet hat. Der jüngste Ankauf – der dreiteilige Werkzyklus «Pèlerinage» des Burgdorfer Malers Heinz Egger – wurde eigens für die Aula der Musikschule erworben. Inspiriert an Franz Liszts Klavierzyklus «Années de Pèlerinage» spannen diese Werke einen feinen Bogen zwischen bildender Kunst und Musik unter dem Dach der Musikschule. Die Stadt habe die drei Werke zum Preis von insgesamt 10000 Franken übernommen, erklärt die städtische Kulturbeauftragte Anne Jäggi. Wie hoch der Gesamtwert der 500 städtischen Kunstwerke ist, kann sie nicht beziffern. Klar sei aber, dass in den Achtzigerjahren deutlich höhere Summen für Kunsteinkäufe zur Verfügung gestanden hätten als heute, sagt Anne Jäggi. pd/maz>

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