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Die Sozialinspektore n kommen

Sozialhilfemissbrauch gibts nicht nur in Städten. Ab sofort setzt auch die Region Trachselwald Sozialhilfe-Inspektoren ein.

Leute, die unrechtmässig Sozialhilfe beziehen, sorgen in jüngster Zeit immer wieder für Schlagzeilen. Diese Tendenz mache leider auch vor ländlichen Gemeinden nicht halt, schreibt der Sozialdienst der Region Trachselwald in einer Medienmitteilung. Zwei bis drei Anzeigen «Zuletzt mussten wir zwei- bis dreimal pro Jahr Strafanzeige wegen Missbrauchs erstatten», sagt Thomas Eggler, Leiter des Regionalen Sozialdienstes. Das seien jeweils «grössere Sachen» gewesen. Kleinere hätten auf dem administrativen Weg erledigt werden können. Mit anderen Worten: Die zu hoch kassierten Sozialhilfebeträge mussten wieder zurückbezahlt werden. Künftig haben es Sozialhilfe-Schummler aber schwerer. Bei Verdacht setzt der Sozialdienst Inspektoren ein. Denn wer Sozialhilfe beziehe, habe auch Pflichten, schreibt der Sozialdienst. So gelte es insbesondere, wahrheitsgetreue Auskunft über die Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse zu geben. Allfällige Änderungen müssten zudem umgehend und unaufgefordert gemeldet werden. Bei seinen Kontrollen arbeitet der Sozialdienst mit der ABS Betreuungsservice AG, einer privaten Überwachungsfirma, zusammen. Über 400 Sozialfälle Dem Sozialdienst gehören zwölf Gemeinden an. Er hat Beratungsstellen in Huttwil und Sumiswald. Letztes Jahr gab es in der Region Trachselwald etwas über 400 Sozialhilfebezüger. Die Kosten der Sozialinspektion tragen die Gemeinden und der Kanton. sae Dem Regionalen Sozialdienst Trachselwald sind folgende Gemeinden angeschlossen: Affoltern i.E., Auswil, Dürrenroth, Eriswil, Gondiswil, Huttwil, Lützelflüh, Rüegsau, Sumiswald, Trachselwald, Walterswil und Wyssachen. >

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