Zum Hauptinhalt springen

Die Steueranlage sinkt auf 1,69 Einheiten

aeschiBei der Gemeindeversammlung wurde eine niedrigere Steueranlage beschlossen und das Budget angenommen. Thomas Knupp ist neu im Gemeinderat. Barbara Hari arbeitet neu in der Strassen- und Verkehrskommission mit und Gottfried Salzmann in der Baukommission.

Aeschi senkt den Steuerfuss von 1,77 auf das 1,69-fache des Einheitssatzes. 2003 betrug der Satz noch 2,04. Das bedeutet Mindereinnahmen von 17 Prozent. Weil aber die Steuereinnahmen allgemein gestiegen sind, sollten die Frankenerträge im Jahr 2012 etwa gleich hoch ausfallen. Die Liegenschaftssteuer bleibt bei 1,3 Promille des amtlichen Werts. Ein neuer Gemeinderat Das Budget mit Einnahmen von 6,94 Millionen Franken und Ausgaben von 6,75 Millionen Franken weist einen Bruttoertragsüberschuss von 190000 Franken auf. Nach Abschreibungen von 330000 Franken resultiert ein Verlust von 140000 Franken. «Wir haben vorsichtig budgetiert, die Zahlen weichen nur wenig vom Voranschlag 2011 ab», versicherte Daniel Dietrich, der Gemeinderat mit dem Ressort Finanzen. Fritz Hurni hat aus gesundheitlichen Gründen nach fünf Jahren im Gemeinderat demissioniert. Als Nachfolger wurde Thomas Knupp vorgeschlagen und still gewählt. Thomas Knupp wohnt seit 21 Jahren mit seiner Familie in Aeschi und hat das Hotel Friedegg geführt. Neu in die Strassen- und Verkehrskommission wurde Barbara Hari gewählt. Für die Wieder- und Ersatzwahl in die Baukommission war sogar eine geheime Wahl nötig, weil für den frei gewordenen Sitz zwei Vorschläge eingegangen waren. Neu gewählt wurde mit 115 Stimmen der Maurerpolier Gottfried Salzmann. Drei Kommissionsmitglieder wurden wiedergewählt. Von den 1,4 Millionen Franken teuren geplanten Investitionen müssen die Fassadensanierung und der Fensterersatz am Verwaltungsgebäude, der Ersatz der Flutlichtanlage bei der Oberstufe und der Ersatz der Heizung im alten Schulhaus Emdtal noch bewilligt werden. Mehr EigenkapitalDer Voranschlag 2012 wurde von den 156 Stimmberechtigten kommentarlos akzeptiert. Nach dem neuen Finanz- und Lastenausgleichsgesetz (Filag) gibt es erhebliche Änderungen für die Gemeinden. Die Werte werden anders erhoben, zum Teil pro Einwohner. In den einzelnen Ressorts fallen auf dem Balkendiagramm vor allem der Verkehr (die Beiträge an den Gemeindestrassenunterhalt fallen weg), die Finanzen (Auswirkung der Steuergesetzrevision) und die soziale Wohlfahrt (ökonomisch erwartet) durch Steigerungen des Aufwands auf. «Aber es ist wirklich vieles noch unsicher und schwierig vorauszusehen», schränkte der Gemeindekassier Fritz Portenier ein. Durch das neue System sind die Gemeinden gefordert, weniger Lehrer einzustellen, weil die Abgeltung in Vollzeiteinheiten und in einem Beitrag pro Schüler erfolgt. Am Steuerertrag der gut 2000 Einwohner kann die Gemeinde nichts ändern. Aeschi erhält aber wegen der grossen Fläche und des verhältnismässig umfangreichen Strassennetzes einen Zuschuss. Das Eigenkapital liegt bei einer Million Franken. Der Selbstfinanzierungsgrad und -anteil sind im Budget 2012 mit 37,3 und 5,7 ungenügend, können aber durch einen guten Rechnungsabschluss im Jahr 2011 relativiert werden. Bei der Zinsbelastung und dem Kapitaldienstanteil sind die Werte sehr gut. Die verzinslichen Schulden betragen 1 Million, und das Eigenkapital liegt bei 2 Millionen Franken. Rösi Reichen>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch