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Drei Freunde vereint

Scl tigersDer kanadische Stürmer Joel Perrault (27) spielt nächste Saison für

Seit Dienstag geniessen die Spieler der SCL Tigers ihre Ferien. Hinter den Kulissen wird aber an der Mannschaft für die kommende Meisterschaft gebastelt. Mit der Verpflichtung Joel Perraults ist den Langnauern der Wunschtransfer gelungen. Der Kanadier (185 cm, 90 kg) kann sowohl als Mittel- wie auch als Flügelstürmer eingesetzt werden. Er stösst aus der NHL-Organisation der Vancouver Canucks ins Emmental, zuletzt agierte er im Farmteam in Manitoba. Der Transfer wird, wie in Nordamerika üblich, erst nach Saisonschluss offizialisiert. Tigers-Sportchef Ruedi Zesiger unterliess es daher, den Wechsel zu bestätigen. In Langnau trifft Perrault auf zwei Jugendfreunde: Mit Pascal Pelletier und Gottéron-Zuzug Robin Leblanc stürmte er in der kanadischen Juniorenliga QMJHL in der selben Linie. In der Saison 2002/2003 erzielte das Trio für Baie-Comeau 133 Tore. Perrault wurde Topskorer und als wertvollster Spieler ausgezeichnet. Debüt unter Gretzky In Diensten der Phoenix Coyotes debütierte Perrault 2005 in der NHL. Trainiert wurde er von Legende Wayne Gretzky. In der weltbesten Liga buchte der 27-Jährige für Phoenix, St.Louis und Vancouver in 96 Spielen 12 Tore und 14 Assists. In Europa will er seine ins Stocken geratene Karriere neu lancieren. Bereits vor Jahresfrist unterzeichnete er beim EV Zug einen Vertrag, kehrte indes noch vor Saisonbeginn nach Übersee zurück. Der Kontrakt bei den Tigers enthält keine Ausstiegsklausel. Wer mit Perrault und Pelletier das Ausländerquartett bilden wird, hängt von der Torhütersituation ab. Gelingt es, Benjamin Conz oder Martin Gerber zu engagieren, werden die Tigers wohl mit vier ausländischen Stürmern in die Saison steigen. In diesem Fall dürfte Mike Iggulden in Langnau bleiben. Derweil verdichten sich die Anzeichen, dass Brendan Brooks den Verein trotz Vertrag bis Ende der Saison 2011/2012 verlassen muss. Der Stürmer erklärte zwar, er wolle sich zu seiner Zukunft nicht äussern. Beiläufig fügte er jedoch an, er sei enttäuscht und werde sich bald mit anderen Klubs in Verbindung setzen müssen. Philipp Rindlisbacher>

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