Zum Hauptinhalt springen

Drei von vier Serien entschieden

1.-Liga-EishockeyDie Huttwil Falcons, Zuchwil Regio und Wiki-Münsingen haben sich für die Playoff-Halbfinals qualifiziert. Burgdorf erzwang in Lyss ein weiteres Spiel.

Zuchwil Regio bezwang am Samstag Unterseen-Interlaken 7:0 und qualifizierte sich für die Playoff-Halbfinals. Auch die Huttwil Falcons zogen mit einem klaren Erfolg in die Runde der letzten vier ein. Die Huttwiler gewannen gegen Brandis 10:0. Brandis-Trainer Oliver Tschanz ahnte es bereits nach dem zweiten Spiel, in welchem sich sein Team in grossartiger Manier wehrte und nur knapp 3:4 unterlag: «Ich fürchte, dass mein Team im dritten Spiel nicht nochmals eine solche Leistung abrufen kann.» Tschanz sollte recht behalten. Die Luft des Aussenseiters reichte nur für etwas mehr als ein Drittel. Nach dem Tor zum 1:0 durch Florian Dähler (24.) dominierten die Falcons. Wie Wasser durch ein Sieb fanden danach die Pucks den Weg ins Tor. Eine Sekunde vor Schluss gelang Rolf Portmann gar das 10:0. Heinz Krähenbühl, der Präsident der Huttwil Falcons, war zufrieden: «Seit unserem Sieg in Adelboden im Dezember habe ich mein Team nie mehr so gut gesehen. Im Halbfinal sind wir gegen jeden Gegner Favorit.» Wiki im Penaltyschiessen Mehr Mühe als die Huttwil Falcons bekundete Wiki-Münsingen, seine Viertelfinalserie gegen Aarau in drei Spielen zu beenden. Nach der Verlängerung stand die Partie 1:1 unentschieden. Ein Penaltyschiessen musste über den Sieger entscheiden. Roland Käser, Martin Baltisberger und Timmy Hoppe trafen für Wiki, während die Aarauer Nico Boner, Daniel Eichenberger und Kevin Zürcher an Torhüter Martin Kilchör scheiterten. Burgdorf schlägt zurück Burgdorf verkürzte in der Serie gegen den SC Lyss dank eines klaren 5:0-Auswärtssieges auf 1:2. Die Emmentaler gingen in der 18.Minute in Führung. Zu Beginn des mittleren Spielabschnittes kassierten die Seeländer zu viele, teilweise unnötige Ausschlüsse und wurden umgehend dafür bestraft. Innerhalb von knapp drei Minuten erhöhten die Emmentaler das Skore auf 4:0. In der Folge verwalteten die Gäste diesen Vorsprung sehr clever. Fritz Lanz, EHC Burgdorf, meinte: «Wir wollten gewinnen, Lyss durfte nicht verlieren. In den Playoffs ist jedes Spiel anders. In der Serie liegen wir noch immer zurück, und die Lysser haben am Mittwoch in Burgdorf einen weiteren Matchpuck. Andreas Frauchiger, der Trainer des SC Lyss, verfiel nicht in Panik: «Das Resultat spielt eigentlich keine Rolle, wir haben verloren, führen aber in der Serie noch immer mit 2:1. Die Niederlage ist auf kein mentales Problem unserer Mannschaft zurückzuführen. Wir liessen den Burgdorfern zu viel zu. Wir müssen uns am Mittwoch wieder steigern, dann wird es wieder ein anderes Spiel sein.»bwü/rkb/rpb>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch