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Farbenfroher Umzug im Schnee

Farbenfroh im Schnee

«Wammmm...» – ein Böllerschuss dröhnt eine Minute vor 14 Uhr über die Stadt hinweg. Nun kommt mächtig Bewegung in die Fasnachtfans, die zu Tausenden die Strassen der Innenstadt säumen, um den grossen Umzug zu erleben. Auch wenn die eisigen Temperaturen und Schneefall nicht ganz so viele Menschen ins Freie gelockt haben wie sonst – jene, die vom Fasnachtsfieber gepackt sind, lassen sich weder von Wind noch Wetter abhalten. Nicht weniger als 24 Guggenmusiken – elf aus Thun, 13 auswärtige – sorgen mit heissen Rhythmen und farbenfrohen Fantasiekostümen für mächtig Stimmung. Und das berühmte «Intrigieren», das an der jahrhundertealten Innerschweizer Fasnacht fester Bestandteil ist, kommt immer mehr auch in der jungen, 13-jährigen Thuner Fasnacht zum Tragen: Da rennt eine Blume dem Bekannten im Publikum hinter her, um ihn im Konfettiregen zu baden; dort erhält ein kleiner Guggenmusikant Unterstützung vom Prinzesschen am Strassenrand, das mittun will im fröhlichen Narrentreiben. Neun Sujetwagen, darunter ein ausladendes Piratenschiff aus dem Kanton Uri, sorgen für zusätzliche Farbtupfer. Und sie sorgen dafür, dass die Thuner Fasnacht nebst der Schnitzelbank-Soirée am Freitagabend zunehmend politischer wird: Rauchverbot, Wettskandal im Fussball oder explodierende Gesundheits- und Spitalkosten werden kritisch und humorvoll thematisiert.HeinerikaEggermann Dummermuth>

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