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Finalissima: 600 Polizisten mussten ausrücken

Ein riesiges Polizeiaufgebot war nötig für das Spiel YB gegen Basel. Nun wollen Klubs und Behörden die Finalissima abschaffen.

Erst jetzt wird bekannt, welch gewaltiges Polizeiaufgebot für die Finalissima am letzten Wochenende nötig war: 600 Polizisten seien beim Spiel im Stade de Suisse im Einsatz gestanden, sagt der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser gegenüber dieser Zeitung. Nun haben Behörden und Spitzenklubs genug. Der Berner Staatsanwalt Cesar Lopez fordert im Interview mit dieser Zeitung, dass man die Fussballliga und damit auch den Verband in die Pflicht nehmen müsse. Lopez weiter: «Entweder verzichtet die Fussballliga auf eine Spielplanung, die bewusst auf eine so geladene Finalissima ausgerichtet ist, oder sie muss die Kosten, die daraus entstehen, selber tragen.» Polizeidirektor Käser pflichtet bei: Das sei ein interessanter Ansatz, den man prüfen müsse. Klar ist für Käser schon jetzt, dass «der Staat in Zukunft nicht mehr einfach für alle Sicherheitsmassnahmen, die für solche Hochrisikospiele notwendig sind, aufkommen kann». Wie viel der Polizeieinsatz den Steuerzahlern zu stehen kommt, konnte Käser nicht beziffern. Eine Überschlagsrechnung ergibt, dass der Einsatz für dieses eine Spiel rund 400000 Franken gekostet haben dürfte. Auch die Spitzenklubs unterstützen die Forderung des Berner Staatsanwaltes Lopez. «Wir sind der Ansicht, dass es nicht nötig ist, mit einem speziellen Spielplan für die zweite Saisonhälfte künstlich Spannung zu erzeugen», sagt YB-Pressechef Albert Staudenmann.ma Seite 2+3>

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