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Gotthelf und die Thuner

ThunWegen der Seespiele ist Gotthelf zurzeit omnipräsent. Christian von Zimmermann erklärt, welchen Bezug der Autor zu Thun hatte.

Um den Schriftsteller Jeremias Gotthelf kommt man zurzeit in Thun nicht herum. Doch welche Beziehung hatte der Autor zur Stadt, war er je da, und was dachte er über die Oberländer? Christian von Zimmermann, Dozent an der Uni Bern und einer der beiden Herausgeber der neuen historisch-kritischen Gotthelf-Gesamtausgabe, kennt die Antworten auf diese Fragen. «Gotthelf war zweifellos in Thun. Er beschreibt die Stadt und das Berner Oberland immer wieder, die Region muss ihm vertraut gewesen sein», betont von Zimmermann. Gotthelf sei vor allem von den Dampfschiffen auf dem Thunersee fasziniert gewesen. In seinen Schriften und Romanen erwähnt er auch den sauren Thuner Wein, die eitlen, trinkfreudigen Offiziere auf dem Waffenplatz und die Oberländer Mädchen. «Sie waren dafür bekannt, dass sie locker und zugänglicher waren als andere Mädchen», sagt von Zimmermann.tkuSeite 2>

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