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Gute Nachricht aus dem Spital

2. Liga interDie Verletzung von Torhüter Manuel Hadorn rückte das Ergebnis der Partie Köniz - Spiez (0:0) in den

Die gute Nachricht erreichte den FC Köniz aus dem Inselspital. Dort wurde festgestellt, dass Torhüter Manuel Hadorn mit einer Platzwunde und einer Hirnerschütterung Glück im Unglück hatte. In der letzten Aktion des torlosen Vergleichs gegen Spiez, Patrick Walter stürmte allein auf Hadorn zu, verletzte sich der junge Könizer Keeper nach der Pa-rade am Kopf. Als Blut aus dem Ohr lief, musste man Schlimmes befürchten. Schiedsrichter Sandi Bosnic pfiff das Spiel ab, Hadorn wurde mit der Bahre vom Platz getragen und mit der Sanitätspolizei ins Spital gefahren. Am späteren Abend kehrte Hadorn zur Erleichterung der Teamkollegen ins Klubbeizli zurück. Im Abschluss zu nonchalant Der Zusammenprall in der 93.Minute war eine letzte, unglücklich verlaufene Aktion der Könizer. Sie fanden kein probates Mittel, die massiert stehende und engagiert zu Werke gehende Verteidigung von Spiez zu knacken. Insbesondere in der zweiten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Bernard Pulver einige hochkarätige Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Henry Acosta und Slaven Savic müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, im Abschluss zu nonchalant gewirkt zu haben. Ganz gewiss zeigte Spiez-Goalie Sven Simon einige gelungene Paraden, aber manchmal hatte er auch einfach Glück: Acosta (75.) und Savic (80.) schossen den Ball aus jeweils acht Metern unbedrängt übers Tor. «Wir erhielten einen Denkzettel», sagte Bernard Pulver nach der Partie. «Wenigstens haben wir zum sechsten Mal in Folge nicht verloren.» Pulver ist nicht entgangen, dass auch die Berner Oberländer in der ersten Halbzeit bei drei Gelegenheiten hätten in Führung gehen können. Man müsse für einen Sieg hart arbeiten, meinte Pulver, da genüge es nicht, wenn Teamleader wie Gabriel Urdaneta und Roman Friedli unermüdlich vorcheckten, die jungen Offensivkräfte aber nur bereit seien, zu kämpfen, wenn sie den Ball am Fuss hätten. Am nächsten Samstag gibt der prominente Zugang Carlos Varela sein Debüt beim FC Köniz. Seine erste Dienstreise wird ihn zum CS Romontois führen. Varela hat in den ersten Trainings beeindruckt. «Im Torschusstraining machte er aus 20 Abschlüssen 20 Tore», sagte René Lanz, der Macher beim FCK. Rossi und Leandro kein Thema Das Gerücht, wonach Julio Hernán Rossi und Leandro Fonseca bald in Köniz spielten, sei dummes Geschwätz, meinte Pulver. Gemäss Pulver ist der FC Köniz weder an Rossi (34), der wie Varela 2002 mit Basel Schweizer Meister geworden war und gegenwärtig beim Erstligisten Serrières spielt, noch an Leandro (36) – er hatte einst mit Urdaneta und Friedli bei YB gespielt, interessiert.Thomas Wälti>

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