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IV-Stellen dank Café Alpenblick

Mit innovativen Projekten schafft die Stiftung Uetendorfberg kontinuierlich neue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen. Mit dem Bau des Café Alpenblick entstehen ab 2012 erneut fünf neue Stellen.

Mit dem Neubau führt die Stiftung Uetendorfberg den Weg der Vorwärtsstrategie weiter. Erneut entstehen fünf neue Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung. Der Neubau entsteht direkt vor dem heutigen Haupteingang an bester Aussichtslage von Uetendorf. An der Vernissage des Projektwettbewerbes wurden gestern das Siegerprojekt Edelweiss und die Projekte der weiteren 27 Wettbewerbsteilnehmer vorgestellt. Das Siegerprojekt wurde von dem aus Basel und Lörrach stammenden Architektenteam Kord Büning-Pfaue, Astrid Kartmann und Richard Kartmann erarbeitet. Der 1. Rang ist mit 15000 Franken dotiert. Über diesen Erfolg im Berner Oberland zeigte sich Büning-Pfaue hocherfreut. Mit einem Geschenk aus dem Haus wurde die Berner Architektin Jutta Strasser verabschiedet. Sie hatte das Wettbewerbsverfahren professionell begleitet. Zwei Jahre vorbereitet Unter der Leitung des Thuner Ingenieurs und Mitglieds der Heimkommission, Peter Bärtschi, wird die Baukommission das 2-Millionen-Projekt weiterbegleiten und in Zusammenarbeit mit der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) zu Ende führen. Vor der Projektauswahl haben während zweier Jahre umfassende Abklärungen stattgefunden. Dazu die Präsidentin des Stiftungsrates, Elisabeth Tellenbach-Sommer, in ihrer Begrüssungsrede: «Der Weg bis heute war voller Herausforderungen für alle Beteiligten, zahlreiche verschiedene Bedürfnisse mussten berücksichtigt und mit eingeplant werden.» Mit dem Bau und dem Namen des Café Alpenblick entstehe eine gewisse Symbolik in Bezug auf die Zeit des ehemaligen Kurhauses Alpenblick. «Wir hoffen, dass unser neues Angebot dereinst auch Menschen von nah und fern anziehen wird, so wie damals vor 103 Jahren», so Elisabeth Tellenbach. Geplant ist die Eröffnung 2012. Stetig gewachsen Im Café Alpenblick auf dem Uetendorfberg werden fünf neue Arbeitsplätze für Menschen mit einer Behinderung oder einer Beeinträchtigung geschaffen. Institutionsleiter Bernhard Winkler dazu: «Wir sind bestrebt, die stetig neue Entwicklung von marktgerechten Arbeitsplätzen für Menschen mit einer Behinderung frühzeitig zu erkennen und unsere Angebote dementsprechend anzupassen.» Diese Vorgehensweise ist auch statistisch erkennbar. In den vergangenen Jahren ist die Stiftung Uetendorfberg stetig gewachsen. Heute umfasst das Angebot 66 Heim- und Arbeitsplätze, 14 Arbeitsplätze für externe Mitarbeitende mit IV-Rente sowie 5 Angebote Wohnen mit Assistenz in dem stiftungseigenen Haus im sogenannten Alten Konsum im Dorf Uetendorf. Integration weiter fördern Mit den bewährten und neuen Angeboten sind die Verantwortlichen der Stiftung bestrebt, die Integration der Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in der Bevölkerung zu fördern. Dazu gehören die bereits bestehenden neueren Angebote im Bereich Restauration und Catering. Diese werden auch vom Küchenchef Urs Schaad und seinem Team unterstützt. Das Angebot in dem geplanten Café Alpenblick ist ein weiterer Schritt näher zur Öffentlichkeit.Debora Stulz >

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