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Käsers Asyldeal beruht auf dem Prinzip Hoffnung

FlüchtlingeDie Zeit wird es richten, hofft der Berner

Mit seinem Kuhhandel will der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser die Gemeinden im Berner Oberland überzeugen: Auf dem Tschorren oberhalb des Brünigs sollen ab Oktober befristet neue Flüchtlinge aus Nordafrika untergebracht werden. Das ungeliebte Nothilfezentrum Casa Alpina auf dem Brünigpass wird im Gegenzug geschlossen, die dort untergebrachten abgewiesenen Asylbewerber werden auf den Tschorren verlegt. Doch die Sache hat einen Haken: Wenn der Tschorren wieder geschlossen wird, muss Käser eine neue Bleibe für die abgewiesenen Asylbewerber suchen. Käser hofft, dass die Zeit für ihn spielt: «Bis in einem halben Jahr hat sich das Problem vielleicht von selbst erledigt.» Um zumindest die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen, hat Käser zusammen mit den anderen kantonalen Polizeidirektoren der Schweiz in dieser Woche den Druck auf Justizministerin Simonetta Sommaruga laufend erhöht. Gestern nun forderten sie vom Bund ultimativ Sofortmassnahmen. Im Berner Oberland reagiert die Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden Boltigen, Hasliberg und Meiringen mit einer Mischung aus Skepsis und Unmut auf die Pläne von Bund und Kanton.pemSeite 14>

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