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Kein Wolf: Fuchs und Hund frassen an Kadavern

Bissspuren an toten Tieren in der Region stammen nicht vom Wolf. Fuchs

Im September stürzten in Innertkirchen Schafe und am Stockhorn Kühe zu Tode. Weil die toten Tiere Bissspuren aufwiesen, tauchte sofort die Frage auf, ob ein Wolf wildere. Derweil fanden Bauern in Rüschegg ein Rind, das eine 30 Zentimeter lange Bisswunde aufwies und deshalb geschlachtet werden musste. Jetzt liegen die Ergebnisse der DNA-Analysen vor, welche nach den Funden gemacht wurden: In keinem der Fälle war ein Wolf am Werk. In Rüschegg und in Innertkirchen machten sich Hunde an den Tieren zu schaffen; an den Kühen am Stockhorn mindestens ein Fuchs. Trotzdem bleibt der Wolf auch im Kanton Bern umstritten: Obwohl der Nationalrat am 30.September sechs Motionen angenommen hat, die dem Wolf den Kampf erklären, werde es in der Schweiz nicht so bald zu mehr Wolfsabschüssen kommen. Das sagt Reinhard Schnidrig vom Bundesamt für Umwelt im Interview. Erst wenn sich der Wolf in der Schweiz flächig ausgebreitet und sich ein Bestand mit regelmässiger Fortpflanzung gebildet habe, würden die neu vorgesehenen Regulationsinstrumente greifen. maz/sgs Seite 3+21>

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