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Neubauten entstehen auf grüner Wiese

UnterseenSieben Jahre dauerte die Planungsphase für die Überbauung «Jungfraupark Breite». Der erste Spatenstich

«Wir waren insgesamt sieben Jahre am Planen. Erst vor einem Jahr wurde die Überbauungsordnung für das Projekt ‹Jungfraupark Breite› genehmigt. Erst dann konnten wir das Baugesuch einreichen», erklärt Architekt Thomas P. Matter vom Interlakner Architekturbüro Forum4. Etwa sechzig Personen waren am Freitagmorgen auf dem Baugelände an der Unterseener Seestrasse zusammengekommen, um den ersten Spatenstich und damit endlich den Baubeginn zu feiern. Musikalisch umrahmt wurde das kleine Fest von der Berner Künstlerin Christine Lauterburg. Neben den Mitarbeitern des Interlakner Architekturbüros Forum4 und denen der Lehmann Architekten AG, Bern, waren auch mehrere Vertreter der Gemeinde Unterseen eingeladen. Architekt Andreas Lehmann, Verwaltungsratspräsident der Trägerschaft Jungfraupark Unterseen (JPU), sagte: «Heute ist ein historischer Tag – der erste Spatenstich für das Projekt ‹Jungfraupark Breite›. Jungfraupärke gibt es einige – wir haben jedoch mit der ‹Breite› den schönsten.» Zwei Bauetappen Die Bauphase soll in zwei Etappen verlaufen, von denen die erste von Juni 2012 bis November 2012 geht. Die in dieser Zeit an der Seestrasse entstehenden vier Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 42 Wohnungen hat bereits die Pensionskasse des Kantons Solothurn (PKS) zur Weitervermietung gekauft. Anschliessend daran soll das Dienstleistungsgebäude erstellt werden. In der zweiten Bauetappe baut man Eigentumswohnungen, deren Verkauf bereits angelaufen ist. Diese Wohnungen bieten auf Wunsch mit Service «à la carte» diverse Dienstleistungen an wie Reinigung, medizinische Betreuung, Einkaufen oder Spitex. «Sämtliche Wohnungen sind altersgerecht eingerichtet», erklärt Architekt Thomas P. Matter. Respekt vor Entwicklung Unterseens Gemeindepräsident Simon Margot sagt: «Was lange währt, wird endlich gut. Nach sehr schwierigen Verhandlungen über Jahre hinweg beginnt heute endlich die Bauphase.» Aufgabe der Gemeinde Unterseen sei nun, den neuen Bewohnern eine gute Infrastruktur zu bieten wie etwa Sicherheit der Bewohner, optimale öffentliche Verkehrsstrukturen, eine gute Schule und ein ebensolches Spital. «Dies geht Schritt für Schritt. Die Gemeinde Unterseen ist zwar finanziell gut dran. Wir haben jedoch gelernt, Respekt vor einem so grossen baulichen Entwicklungsschub zu haben», sagt Margot. Es werde nun keine weiteren Einzonungen in der Gemeinde Unterseen mehr geben. Monika Hartig>

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