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Ratspräsidentin bilanziert

Als Stadtratspräsidentin zog Renate Begré (Grüne) an der letzten Jahressitzung traditionellerweise Bilanz, bevor sie an der ersten Sitzung im neuen Jahr das Zepter an ihren Nachfolger – zur Wahl steht SVP-Stadtrat Raphael Lanz – übergibt. «11 Sitzungen und 29 Sitzungsstunden später, nach 113 Geschäften, 46 Vorstössen, vielen spannenden Erfahrungen, neuen Begegnungen und revidierten Vorurteilen werde ich wieder die Perspektive wechseln», sagte sie zu ihren Ratskolleginnen und -kollegen. 2010 seien für die bevorstehenden Gemeinderatswahlen fünf Supermänner und -frauen gesucht, um in der neuen Legislatur ab 2011 für alle Probleme in Thun eine Lösung zu finden. Eine Wahrnehmung stimme sie übrigens sehr nachdenklich: «Zwanzig Prozent der Stadtratsmitglieder sind im laufenden Jahr zurückgetreten», sagte Begré und fragte sich laut nach den Gründen: «Ist der Handlungsspielraum des Parlaments zu klein?» «Sind die Anforderung an die Ratsmitglieder zu hoch?» «Ist der Stadtrat ein sinnloses Perpetuum Mobile?» Renate Begré riet allen, sich zusammenzuraufen. «Sonst können die ökologischen, ökonomischen und sozialen Probleme nicht gelöst werden.» sft>

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