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Rentner in Fahrt

Auch langjährige Fahrpraxis schützt vor brenzligen Situationen nicht. In Kursen können Rentner nun ihr Fahrwissen auffrischen.

Ein Vormittag in Langenthal. In der Autofahrschule Germann drückt Christian Zürcher an diesem Morgen freiwillig die Schulbank. Zusammen mit zehn weiteren mehr oder weniger ergrauten Häuptern besucht der 71-jährige Madiswiler den vom TCS angebotenen Kurs «Autofahren heute». Der Kurs soll bei den Teilnehmern – alle mit langjähriger Fahrpraxis – allfällige Wissenslücken schliessen und dadurch die Verkehrssicherheit heben. Zum andern soll er aber auch dazu beitragen, im Verkehr ein gutes Klima zu schaffen. Im theoretischen Teil werden vorweg verschiedene Probleme im Strassenverkehr behandelt. Dann füllen die Teilnehmer einen Fragebogen zu verschiedenen Themen aus: Verhalten am Fussgängerstreifen, Abstände einhalten, Vortrittsregeln. «Was oft fehlt beim Fahrstreifenwechsel auf der Autobahn, ist der Seitenblick über die Schulter, nach links wie nach rechts», betont Kursleiter Paul Germann. Auch die Teilnehmer stellen Fragen: «Darf ich auf den Velostreifen ausweichen?», will einer wissen. «Wie durchfahre ich einen Kreisel?», fragt ein anderer. Begleitete Fahrt Im praktischen Teil des Kurses gehts dann mit dem eigenen Auto auf eine begleitete Fahrt. Neben Christian Zürcher sitzt Fahrlehrer Roland von Moos. Während der ganzen Fahrt führt der Begleiter Protokoll, das er später mit dem Fahrer bespricht. «Der Fahrlehrer hat mir gute Tipps gegeben», sagt Christian Zürcher. «Ich habe das Gefühl, am Steuer sicherer zu sein, und empfehle den Kurs allen, deren Fahrprüfung schon länger zurückliegt.» Hans Käser •www.tcs.ch >

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