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Sein Schicksal berührt noch heute

SchangnauDie Schwingergemeinde gedachte an einer Feier Christian Rebers, der vor 100 Jahren am «Eidgenössischen» tragisch verunglückte.

Seit Jahr und Tag erinnert ein Gedenkstein auf dem Schangnauer Friedhof an Christian Reber. Der einzige Sohn einer Bergbauernfamilie vom Scheidbach gehörte zu den talentiertesten Schwingern seiner Zeit, und so machte er sich Ende Juli 1911 auf die Zugreise zum Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Zürich. Frohen Mutes und energisch sei Christian Reber dort auf den Schwingplatz getreten, heisst es in einer Medienmitteilung, und bereits vor dem letzten Gang habe er den Kranz auf sicher gehabt. Dann, im letzten Gang passierte es: Armand Herzig aus St.Immer wuchtete den Schangnauer derart unglücklich ins Sägemehl, dass dieser sich die Wirbelsäule brach. Zwar habe er noch mit den Sanitätern sprechen können, doch sei die Lähmung rasch von den Füssen bis zum Oberkörper aufgestiegen. Christian Reber wurde sofort ins Zürcher Neumünsterspital gebracht, wo er einen Tag später, am 1.August 1911, im Alter von nur 22 Jahren verstarb. Am 100.Todestag lud der Eidgenössische Schwingerverband (ESV) Rebers Verwandte und andere Gäste nun zu einer Gedenkfeier auf den Friedhof Schangnau ein. Dabei legten Obmann Ernst Schläpfer sowie ESV-Archivar Albrecht Siegenthaler einen Kranz für den verunglückten Schwinger nieder. Auch Pfarrer Volker Niesel und Gemeindepräsident Ernst Aegerter sprachen besinnliche Worte. Beim Apéro schliesslich konnten alte Fotos, ein Trainingsgerät sowie die Todesanzeige von Christian Reber besichtigt werden. pd/maz>

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