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Unverständliche Holzerei

Ausgabe vom 26. Februar: «Die Rodung erhitzt Gemüter» Ich verstehe nicht viel von Waldbewirtschaftung. Trotzdem wirft die gegenwärtige Holzerei in der Region doch einige Fragen auf. Vor zwei Jahren wollte man fast einen Kahlschlag des Schutzwaldes – der sogenannte Auwald zwischen der Allmend und Allmendingen – vornehmen. Dank Intervention von Leist und Bevölkerung wurde das Vorhaben reduziert. Ein Teil des geschlagenen Holzes wurde neben der Panzerpiste im Wald aufgeschichtet und ist dort der Verrottung geweiht. Kaum ist diese unverständliche Holzerei einigermassen verdaut, gibt die Stadt bekannt, wie viele gefährliche Bäume gefällt werden müssen. Und fast zur gleichen Zeit muss man zusehen, wie viele Bäume – zum Teil sehr schöne Exemplare – dem Stadionbau geopfert werden. Und man opfert wegen der grauen Burgmauer auf dem Strättlighügel über hundert Bäume. Wenn man momentan eine Wanderung durch die Guntelsey macht, stellt man eine Schneise fest, die in den Wald gehauen wurde. Man fragt sich bloss, was nun dort geschehen soll. Ich frage mich: Wo bleiben da die Umweltschützer? Das Versprechen durch die Verantwortlichen der Stadt, dass die gefällten Bäume ersetzt werden, wie es im TT verkündet wurde, wird die Thuner Bürger kaum trösten. Aber eben, Wald rentiert nicht mehr; und Bäume, die nur zur Zierde dastehen, kosten nur, da man sie schneiden und im Herbst das Laub entsorgen muss. Fazit: Jeder gefällte Baum verursacht keine Kosten mehr. Hans StuckiThun>

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