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Verschmutzung wird analysiert

mülenenLetzte Woche wurden in der Kappelen im Grundwasser Fäkalien entdeckt. Für eine Analyse entnahm gestern das kantonale Labor Proben – das Resultat wird bis Dienstag erwartet.

Vor zehn Tagen wurde im Kappelengand bei Mülenen im Grundwasser Fäkalwasser entdeckt. Wie der zuständige Bauverwalter der Gemeinde Aeschi, Sven Ruge, bestätigt, wurde dieser Missstand zwei Tage später behoben. Grund für das Überlaufen einer Abwasserleitung sei eine defekte Pumpe gewesen. Gestern haben Vertreter des kantonalen Labors Proben entnommen, die Auswertung der Analyse wird bis am kommenden Dienstag erwartet. Vertrag nie unterschrieben Rudolf Wüest ist Stockwerkeigentümer im Kappelengand. Er wirft der Bauherrschaft des vor gut einem halben Jahr eröffneten Stock’s Steakhouse vor, dessen Abwasseranschluss sei nicht legal erstellt worden: «Die Eigentümerversammlung hat der Bauherrschaft damals einen Vertrag zugeschickt, der den Zusammenschluss der Abwasserleitungen geregelt hätte.» Dieser Vertrag sei aber nie unterschrieben retourniert worden. Der involvierte Anwohner Heinz Gfeller sagt: «Die Stockwerkeigentümer haben die Vereinbarung folglich schriftlich widerrufen. Trotzdem schloss die Bauherrschaft ihr Abwasser illegal an unsere bestehende Leitung an.» Ueli Klossner, Vertreter der Viehmag AG im nördlichen Kappelengand, ist anderer Meinung. Das Trinkwasser stamme von der Wasserversorgung Aeschi, keinesfalls vom Steakhouse. Die Abwasserleitung des Steakhouse sei absolut legal: «Eine entsprechende Bewilligung der Gemeinde Aeschi für eine zweite Leitung mit Durchleitungsrecht liegt vor.» Auch Bauverwalter Sven Ruge weiss nichts von einer illegal gebauten Leitung. Bruno Petroni>

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