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Wärmeverbund kommt gut an

WiedlisbachDer geplante Wärmeverbund der ARA Region Wangen-Wiedlisbach ist eine gute Sache, dennoch gibt es offene Fragen: Dies das Fazit einer Info-Veranstaltung.

Fritz Obi (Oberbipp) und Hans Fuchser (Wangen) vom ARA-Verband Wangen-Wiedlisbach informierten am Mittwoch die Wiedlisbacher über den geplanten Fernwärmeverbund. Mit 25 Interessierten, vor allem Vertreter der Burgergemeinde, vermochte der Wärmeverbund nicht gerade viele hinterm Ofen hervorzulocken. Obi begrüsste speziell Richard Tschan, der 1962 den ARA-Verband initiiert hatte. Einer von Obis Kernsätzen lautet: «Wir wollen Wertschöpfung für die Region aus der Region.» Der grösste Energielieferant des Wärmeverbundes werden die Holzschnitzel sein. Obi beeindruckte das Plenum mit folgenden Zahlen: 10000 bis 12000 m3 Holzschnitzel sollen pro Jahr verfeuert werden. Der pensionierte Maschinenmechaniker Paul Weber wollte wissen, ob die Holzschnitzellieferung gesichert sei. Obi: «Wir haben die Zusicherung aus der Region.» Wärme für Badi und Kaserne Adrian Känzig, der neue Burgerpräsident, ergänzte: «Wir können von unserem Wald nichts liefern. Wir brauchen alle Schnitzel für das Oberaargauische Pflegeheim (OPW), aber als Revierforst können wir die Lieferung garantieren.» Weber, der einst ein Perpetuum mobile erfinden wollte, fragte weiter, was mit der überschüssigen Energie im Sommer passiere. Obi erläuterte, dass auch im Sommer Warmwasser produziert werde. Man werde das Schwimmbad und die Kaserne beliefern. Zudem werde nur so viel Energie produziert wie benötigt. Landwirt Hans Lüthi wollte wissen, wie lange es in Wangen noch Militär – das VBS ist der wichtigste Abnehmer des Verbundes – gebe. Hans Fuchser sagte, Wangen habe mit dem VBS Verträge bis 2023. Das Projekt: Bei der Kläranlage Wangen-Wiedlisbach ist der Bau einer Zentrale vorgesehen. Von dort sollen die Klärgase genutzt werden und die Wärme über ein Leitungsnetz zu den Verbrauchern gelangen. Kosten: 16,75 Millionen Franken. Wiedlisbach hat einen Anteil von knapp 6 Millionen Franken (35,6 Prozent) zu tragen. Für diesen Betrag müsste die Gemeinde allerdings nur im Sinne einer subsidiären Haftung geradestehen. Dem Verbund sind neun Gemeinden angeschlossen. Wiedlisbach entscheidet am 13.Februar an der Urne. knr/sae >

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