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Weniger Strom aus der Aare?

Thun–BernZwei SVP-Grossräte sind im Zusammenhang mit dem 100-Millionen- Projekt Aarewasser besorgt um die Gewinnung von Strom aus Wasserkraft und Holz.

Nächstes Jahr soll es genehmigt werden, das Jahrhundertprojekt Aarewasser zwischen Thun und Bern. Die Aare soll ab 2013 naturnaher und die Dörfer sollen vor Hochwasser geschützt werden. Fritz Freiburghaus aus Rosshäusern und Hans Rösti aus Kandersteg wollen nun, dass der Kanton die Pläne zwischen Uttigen und Rubigen sistiert. Bis abgeklärt sei, welches Potenzial für die Gewinnung von Strom damit verloren ginge. Dies fordern die Grossräte in einer Motion. Die beiden SVP-Politiker lehnen die Renaturierung der Aare ab. Die Antwort auf ihre Frage liefern sie im Vorstosstext gleich selber: Die teure Renaturierung verhindere «alternative ökologische Nutzungen der natürlich vorhandenen Ressourcen». In der offiziellen Antwort räumt der Regierungsrat nun ein: «Das energiepolitische Umfeld hat sich seit der Auflage des Hochwasserschutzprojekts Aarewasser einschneidend verändert.» Er habe daher bereits reagiert und diesen Punkt überprüfen lassen. Das Resultat: «Aus energiepolitischer Sicht besteht kein Handlungsbedarf im Sinne einer Überarbeitung des Projekts», schreibt die Regierung. Wasserkraft könne man immer noch gewinnen. Und das Holzvolumen sinke in einem energiepolitisch unbedeutenden Rahmen. Im September wird der Grosse Rat darüber diskutieren. kle>

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