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Wo liegt der Sinn?

Es geht um Arbeitsplätze Ausgabe vom 18. Mai, Leserbrief «Von der SVP manipuliert» zur Pauschalsteuer Als Mitorganisator der Demonstration vor dem Hauptsitz der Unia in Bern ist es mir ein Anliegen, nachfolgend ein paar Punkte klarzustellen. Der Organisator der Demonstration war der Gewerbeverein Saanenland und keine politische Partei. Die Grossrätin Bethli Küng und der Nationalrat Erich von Siebenthal (beide SVP) vertreten die Interessen des Saanenlandes im Parlament auf kantonaler und nationaler Ebene. Beide wurden vom Gewerbeverein Saanenland persönlich eingeladen, an der Demonstration teilzunehmen. Tragisch ist, dass viele Leute im Unterland noch nicht erkannt haben, dass es beim Thema Pauschalbesteuerung um Arbeitsplätze geht. Und zwar nicht um Arbeitsplätze in der Stadt oder Agglomeration, sondern im Berggebiet. Also in einer Region, welche sonst gegen Abwanderung zu kämpfen hat, welche sonst mit teurem Geld aus der Wirtschaftsförderung versuchen muss, neue Arbeitsplätze zu schaffen! Wenn der Gewerkschafter Corrado Pardini gegenüber dieser Zeitung sagte, dass es für eine Person aus dem Saanenland zumutbar sei, in Thun zu arbeiten, so bestätigt damit die Unia, dass eine Abschaffung der Pauschalsteuer im Saanenland Arbeitsplätze kosten wird. Und was ein täglicher Arbeitsweg von mehr als 100 Autokilometern bis Thun (mit dem öffentlichen Verkehr nicht machbar!) für einen «gewöhnlichen Arbeitnehmer» bedeutet, soll sich der Leser bitte selber vorstellen. Wer das Thema Pauschalsteuer ganzheitlich analysiert, stellt fest, dass die Steuergerechtigkeit sehr wohl gegeben ist und dass genau diese Leute zusätzlich viel Geld für den Service public, für wohltätige Projekte und kulturelle Institutionen zur Verfügung stellen. Anstatt diese Leute zu vertreiben, wäre eher ein herzliches «Danke» angebracht. Heute verfügt das Saanenland über eine florierende Wirtschaft, davon können auch viele Zulieferer aus dem Unterland und der gesamte Kanton via Finanzausgleich nur profitieren. Bei einer Abschaffung der Pauschalsteuer gibt es nur Verlierer. Und wer das noch nicht glauben kann, ist herzlich eingeladen, die noch offenen Fragen mit uns zu diskutieren. Wir haben uns intensiv mit dem Thema beschäftigt und werden keine Antwort schuldig bleiben.Jürg von AllmenVorstandsmitglied Gewerbeverein Saanenland Wo liegt der Sinn? Zur Diskussion über den Fluglärm im Oberhasli Besuch im Reha-Zentrum Oberried: Das noch gute Wetter am Freitag, 30. April, ermöglichte einen Spaziergang Richtung Hirscherengraben, wo wir auf einer Bank die schöne Aussicht und die Ruhe genossen. Diese Idylle wurde aber bald getrübt durch vier FA/18, die hintereinander vom Brienzer Rothorn her über Oberried (Dorfende) und dann Richtung Oberaar flogen, mit einem Höllenlärm. Aus dem wunderbaren Gefühl eines «Reigens der seligen Geister» ergab sich dann jedoch ein «Reigen lärmender Jets», die nicht nur zwei Runden drehten, sondern über zehn. Da ich seit Jahren an Tinnitus (Ohrenrauschen) leide, bekam ich enorme Druckgefühle in den Ohren, begleitet von Gleichgewichtsstörungen. Ich bin sicher nicht allein mit diesem Leiden. Wo liegt der Sinn für solche Flüge ? sinnlose Spielerei, verpuffen von Kerosin? Jedenfalls dient es sicher nicht der immer wieder vorgeschobenen Überwachung.judith staubbönigen Lösung vorhanden Ausgabe vom 17.Mai «Bienen summen leiser» In ihrem Artikel über das Bienensterben wird nach möglichen Ursachen gesucht. Für diese Studien und Forschungsprojekte wird sehr viel Geld investiert. Doch warum finden die Bienen den Weg nicht mehr zum Stock zurück? Könnte es sein, dass die Mobilfunkantennen einen Einfluss haben? Diverse Forschungen bestätigen dies, und viele Wissenschaftler sind sich einig, dass die Bienen und die Mikrowellenstrahlen unserer Natelantennen die gleiche Frequenz haben. Das ist die einzige Erklärung, die einen Sinn ergibt, weshalb die Bienen den Heimweg nicht mehr finden. Sie werden in ihrer Orientierung massiv gestört, dasselbe gilt auch für unsere Zugvögel. Der Gedankensprung zu den Menschen liegt schlussendlich nahe, auch für uns sind diese Antennen nicht ganz ungefährlich. Einerseits deshalb, weil wir die Bienen verlieren und gleichzeitig auch die Früchte, die wir essen, andererseits, weil sich Krankheiten entwickeln, bei denen sogar unsere Schulmedizin machtlos ist. Sie sehen, alles ist miteinander verbunden. Tragen wir doch Sorge und unternehmen wieder Entscheidungen in die richtige Richtung. Denn es gibt nur einen Ort, an dem wir leben können, und das ist hier auf Erden. Tragen wir Sorge zu unserem einzigen Lebensraum. Barbara von BergenHofstetten>

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