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120 Züchter und 500 Tiere

300 Klassekaninchen und 90 farbige Hühnerpaare: Der Ornithologische Verein Oberhofen-Hilterfingen präsentierte viele Tiere.

Am Wochenende präsentierten 120 Züchter vom Wallis bis ins Emmental, darunter auch die Mitglieder des bald hundertjährigen Ornithologischen Vereins Oberhofen-Hilterfingen und Umgebung, zum 25. Mal ihre schönsten Kaninchen und Hühner aus, 300 Kaninchen aus 29 Rassen und neunzig Geflügelpaare aus 22 Rassen. «Sie&Er»-Ausstellung hiess die Tierschau deshalb, weil zwar die Tiere einzeln bewertet werden, in der Rangliste dann aber als Paare mit ihrem Punktedurchschnitt rangiert werden. Während die Kaninchen vor allem mit ihrer Form und dem schönen Fell glänzen, fällt das Geflügel mit seinem schön gefärbten Gefieder auf. «Unser Verein ist zwar stark überaltert. Aber dieses Jahr stellten zwanzig Jungzüchter aus, was uns Hoffnung auf Nachwuchs gibt», sagt Enrico Gregorini, Präsident des Ornithologischen Vereins. «Auch wir Züchter wollen, dass es unseren Tieren gut geht und sie natürlich und artgerecht gehalten werden», erklärt Enrico Gregorini an die Adresse der Tierschützer. «Bei den Hühnern mag das mit einem einfachen Gehege noch leicht angehen. Bei den Kaninchen hingegen funktioniert die Freilaufhaltung einfach nicht», sagt Gregorini. Die Einhaltung der Hygiene, etwa das Misten, sei schwierig, und Krankheiten würden sich sofort auf den ganzen Bestand ausbreiten. Gebe man einen nicht kastrierten Rammler (männlich) zu den Zippen (weiblich), habe man jeden Monat Nachwuchs. Zwei Rammler im gleichen Gehege würden sich mit Bissen bis aufs Blut bekämpfen. «So», meint Enrico Gregorini, «bleibt uns nur die saubere Stallhaltung übrig.»Ulrich Krummenacher >

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