Zum Hauptinhalt springen

23 Autoren füllten 132 Seiten

Was vor vier Jahren eine Idee war, liegt nun auf dem Tisch: Das zweite Buch zur Geschichte von Wynigen ist erschienen.

25 Jahre nach den 800-Jahr-Feierlichkeiten von Wynigen ist ein zweites Buch zur Gemeinde entstanden. Es gibt einen Einblick in die jüngste Geschichte des Ortes. Doch nicht nur: Einige Beiträge handeln von früheren Zeiten. Von damals, als in Wynigen noch ein Skilift in Betrieb war oder das «Chorgericht» diejenigen bestrafte, die fluchten. Initiant des Projektes war Hugo Aeschlimann. Der Präsident des Verkehrs- und Verschönerungsvereins hatte vor vier Jahren die Idee, ein weiteres Buch über Wynigen zu realisieren. Fünf Personen bildeten eine Arbeitsgruppe. Die Suche nach Autoren und Geschichten begann. Zudem musste der Gemeinderat vom Projekt überzeugt werden. Am Freitag wurde das Buch im Uhlmannhaus vorgestellt. 23 Autorinnen und Autoren haben ehrenamtlich an dem Werk mitgearbeitet, 132 Seiten sind dabei entstanden. Aeschlimann erzählte auch Geschichten zu den Geschichten. Etwa, wie er über einen Professor in Bern eine profunde Kennerin von Flurnamen kennen gelernt habe, die sich dann bereit erklärte, einen Artikel über die Flurnamen der Gemeinde zu schreiben. Illegaler Gräber am Werk Wer im Buch schmökert, erfährt allerlei Hintergründiges – zum Beispiel in den Erläuterungen zur Burg Grimmenstein. Einen Teil der archäologischen Kenntnisse verdanken die Forscher einem illegalen Gräber. Er wurde 1987 erwischt; seine Funde wurden beschlagnahmt. Im Anschluss wurden wissenschaftliche Nachgrabungen zur Beweisaufnahme bewilligt. Die geschenkte Million Etwas weniger alt als die Gegenstände aus dem Mittelalter ist das Legat von Charlotte Junker-Flückiger. Wynigen war ihre Ursprungsgemeinde. Als die Frau 1979 verstarb, vermachte sie dem Ort eine Million Franken. Damit sollte mittellosen, älteren Menschen das Wohnen in einem Altersheim ermöglicht werden. Doch da der Staat dies so oder so ermöglicht, konnte die Gemeinde mit dem Geld altersgerechte Mietwohnungen im Neubau «Junkerhuus» realisieren. Ursula Grütter Das Buch ist auf der Wyniger Gemeindeverwaltung erhältlich. >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch