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Aarberg profitiert von einem Lapsus des FC Bern

fussballAarberg kehrt in die 2.Liga zurück, trotz einer 3:5-Heimniederlage gegen den FC Bern. Der 3:0-Forfaitsieg

Verkehrte Welt auf der Aarberger Aarolina: In der Aufstiegsbarrage zur 2.Liga verlässt der siegreiche FC Bern mit hängenden Köpfen das Terrain, während Aarberg trotz einer 3:5-Niederlage die grosse Feier steigen lässt. Der sportliche und moralische Sieger auf dem Rasen war aber der FC Bern, der nach hervorragendem Offensivspektakel die Seeländer im Rückspiel klar besiegte. Doch die Hypothek der 0:3-Forfaitniederlage aus dem Hinspiel war zu gross. Diese kostete den FC Bern schliesslich den verdienten Aufstieg in die 2.Liga. Gesperrter Spieler eingesetzt 0:0 hatte das Hinspiel im Berner Neufeldstadion geendet. In diesem setzte der FC Bern ab der 65.Minute den Spieler Basil Heim ein, der am vorhergehenden Wochenende noch in der 1.Mannschaft (2.Liga interregional) zum Einsatz gekommen war und sich dort die vierte gelbe Karte eingehandelt hatte. Offenbar war diese vierte Gelbe Karte den Verantwortlichen entgangen. «Unglaublich, dass unserem gut organisierten Verein so etwas überhaupt passieren konnte», sagte Mittelfeldspieler David Mühlemann, als er vom Forfait-entscheid Kenntnis erhalten hatte. Er zeigte sich enttäuscht über das Verhalten der Aarberger, die den Verband über den strafbaren Einsatz von Heim informiert hatten. «Aber wir geben nicht auf und werden im Rückspiel versuchen, die 3-Tore-Differenz aufzuholen», sagte Mühlemann vor dem Match. Unglückliches Ende Aarberg vermochte den Berner Sturmlauf in der ersten Halbzeit (2:2) einigermassen aufzuhalten. Dies änderte sich ab der 44.Minute, als der Aarberger Goalie Lorenz Känel nach einem Notbremsefoul des Feldes verwiesen wurde. Fortan bekundeten die Gastgeber mit einem Mann weniger in der Defensive etwelche Mühe. Und trotzdem vermochte das Team von Trainer Peter Schlatter eine Viertelstunde vor Schluss zum vorentscheidenden 3:3 auszugleichen. Der unermüdliche Sturmlauf der Stadtberner führte schliesslich doch noch zum mehr als verdienten 5:3-Sieg. Dieses Tor, ein direkt verwandelter Freistoss von Daniele Sforza, praktisch mit dem Schlusspfiff des Unparteiischen kam aber zu spät. Es reichte nicht, dem FC Bern fehlte ein einziges Tor. Der Aufstieg soll nun gemäss dem Trainer Christoph Gobeli nächste Saison angestrebt werden. dam/pvt>

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