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Ab sofort werden hier Wetterdaten gesammelt

NiederöschWie aus der Ecke

Es war einmal ein Maisfeld, das lag ruhig und friedlich an der alten Bern-Zürich-Strasse zwischen Kirchberg und Koppigen. Dann, eines schönen Tages, wurde eine Ecke des Feldes gemäht – lange, bevor der Mais zur Reife gelangt war. Es tauchten Bauarbeiter auf, stellten eine kleine Antenne hin, dazu einen Kasten und einen Zaun rundherum. Seither hat sich bestimmt der eine oder die andere beim Vorbeifahren gefragt: Was soll das bloss sein? Nun, es ist eine Wetterstation. Die vermeintliche Antenne ist ein Windmast, im Kasten sind Regen- und Temperaturmessgeräte untergebracht. Das alles weiss Gisela Morgenthaler, Gemeindeschreiberin von Niederösch. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Frau Antworten auf sämtliche Maisfeldfragen hat: Die Wetterstation steht auf Grund und Boden, der zu Niederösch gehört. Und so erklärt sie weiter: Verantwortlich für die Anlage ist das Bundesamt für Bauten und Logistik, die Wetterstation ist eine automatische, und sie steht, wo sie steht, weil das Amt genau diesen Flecken Erde als günstigen Standort ausersehen hat. Es gibt übrigens nicht nur eine neue, sondern auch eine alte Wetterstation in der Region. Sie steht auf dem Areal der Kantonalen Gartenbauschule in Oeschberg, etwa einen Kilometer vom Maisfeld entfernt. Weil das aber kein günstiger Ort für eine automatische Anlage ist, mussten ein paar Maisstängel in Niederösch frühzeitig diese Welt verlassen. Cornelia Leuenberger>

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