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Ärger vor allem auf Vorplatz

Berner ReitschuleDie Vorfälle rund um die Reitschule ereignen sich meist auf dem Vorplatz, sagt Polizeidirektor Reto Nause (CVP). Er vermisst eine klare Abgrenzung der Reitschule-Betreiber gegenüber Gewalt.

Es sind Hunderte Menschen, die sich vor allem an Wochenenden abends auf dem Vorplatz vor der Reitschule treffen. In dieser Masse kam es auch zum jüngsten Vorfall vom Samstagmorgen. Zwei Polizisten, die in eine Schlägerei eingreifen wollten, um zu schlichten, wurden von rund 20 Vermummten mit Pfefferspray und Flaschen angegriffen (siehe gestrige Ausgabe). «Einmal mehr konzentrierten sich die Vorfälle damit auf den Vorplatz», hält Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) fest. Die Verantwortlichkeiten seien hier noch viel stärker verwischt als in der restlichen Reitschule. Einzelne könnten hier das Getümmel als Schutzschild missbrauchen, so Nause, zuständig fühle sich niemand. «Diese Idee mit der Durchmischung hatte zu Beginn Erfolg», sagt Reto Nause heute. «Jetzt habe ich aber das Gefühl, die Probleme auf dem Vorplatz drohen der Reitschule-Betreiberin Ikur über den Kopf zu wachsen.» Als mögliche Gegenmassnahme erwähnte Nause gegenüber dieser Zeitung das Gastgewerbegesetz, das eine vorsorgliche Einschränkung des Betriebs zulasse. Möglich seien etwa eingeschränkte Öffnungszeiten oder temporäre Schliessungen. Der Statthalter würde solche Massnahmen verfügen, durchsetzen würden sie die Gewerbe- und Kantonspolizei.wr>

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