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AKW-Camper holen Zelte

Stadt BernGestern haben die Aktivisten des kürzlich

Das Material, das am Dienstagmorgen bei der Räumung des Anti-AKW-Camps beim Berner Viktoriaplatz eingesammelt worden war, konnten die Aktivisten gestern abholen. Teile davon wurden laut Angaben von Marc Heeb, Leiter der Stadtberner Orts- und Gewerbepolizei, bereits vorgängig im Fundbüro der Stadt Bern abgeholt. «Wir mussten die Abholaktion aus logistischen Gründen auf dem Chilbiplatz in Bümpliz durchführen, im Büro hätten wir für all die Sachen keinen Platz gehabt», sagte Heeb vor Ort. Die Abholaktion begann um neun Uhr. Bis am Mittag hätten vielleicht 15 Personen ihre Sachen abgeholt, sagte Heeb gegenüber Bernerzeitung.ch. Das Material wurde bereits am Dienstagvormittag fotografisch erfasst, dann in Säcke verpackt und mit Nummern versehen. «Die Besitzer mussten kurz beschreiben, was ihnen gehört, die Sachen zusammensuchen und unterschreiben», sagte Heeb. Kritik von Aktivisten Aktivist Theo, der seinen Nachnamen nicht nennen will, ist vom Ablauf der Aktion enttäuscht: «Die Polizei hat auffallend unvorsichtig geräumt. Viele Sachen sind kaputt, es ist bei fast niemandem alles im Sack, was eigentlich reingehört.» Zudem sei nicht wirklich Kontrolle darüber geführt worden, wer genau was mit nach Hause nimmt. Auch Daniel Jakob, Erbauer des grossen Holzdrachens, sagte gegenüber Bernerzeitung.ch, es brauche eine «grosse Portion Nerven», alles zusammenzusuchen. Trotzdem scheint er seinen Humor nicht verloren zu haben: «Ich habe noch nicht genau geschaut, was fehlt, aber ich denke von 5000 Schrauben fehlen vielleicht drei.» Offensichtlich waren aber tatsächlich nicht alle Gegenstände sauber angeschrieben worden, weshalb zehn Gewerbepolizisten den Aktivisten bei der Suche nach ihren Gegenständen halfen.Nachwehen im Stadtrat Die Räumung des Camps provozierte im Stadtrat einen Vorstoss der CVP und der SVP. Sie verlangen, dass der Gemeinderat künftig innerhalb von 24 Stunden die Kosten einer unbewilligten Demo publizieren muss. Die PdA fordert ihrerseits «die Räumung des illegalen Autocamps an der Rathausgasse». Obschon es in der Rathausgasse keinen einzigen legalen Parkplatz gebe, werde dort dauernd parkiert. toc/bernerzeitung.ch/tob>

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