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Alles ganz anders

Bätterkindens Alt-Gemeindeschreiber Paul Röthlisberger wehrt sich: Dass sein Nachfolger so rasch geht, liege nicht an ihm.

Er will in der Öffentlichkeit nicht als einer dastehen, der seinem Nachfolger die Akten nur lückenhaft übergeben hat. Als einer, der noch immer damit hadert, dass ihn seine SVP nicht zum Gemeindepräsidenten nominiert hat. Als einer schliesslich, der schuld am schlechten Arbeitsklima auf der Verwaltung in Bätterkinden sein soll – nein, sagt Paul Röthlisberger, all das stimme nicht. So reagiert der Alt-Gemeindeschreiber auf all die Nebentöne, die mit dem unerwarteten Abgang seines Nachfolgers verbunden waren. Als Mitte Woche bekannt wurde, dass Christian Wenger nach nur etwas mehr als einem Jahr nach Rüdtligen-Alchenflüh wechselt, klangen wieder die alten Geschichten aus dem zu Ende gehenden letzten Jahr an. Die etwa, dass Röthlisberger nun, da er als Gemeindepräsident nicht zum Zug gekommen sei, seinen Nachfolgern in Behörden und Verwaltung umso besser auf die Finger schaue. Und eben die, dass er den Draht zu Nachfolger Wenger nicht gefunden und so die Amtsübergabe massiv erschwert habe. Alles sei ganz anders, ereifert sich Röthlisberger, nicht er habe ein Problem mit Wenger, sondern Wenger eines mit ihm. Er, Röthlisberger, habe die Akten vollständig und in Anwesenheit von Behördenmitgliedern übergeben, alles sei auch protokolliert. Und weiter in seiner Sicht der Dinge: Erst recht unwahr sei, dass er mit Blick auf die verpasste Nomination gekränkt sei. «Ich bin Demokrat genug, um solche Entscheide zu akzeptieren. Und daraus die Konsequenzen zu ziehen – ich habe mich nun völlig neu orientiert.»skk>

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