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Als Dankeschön gabs für die Künstler ein Grillfest

kaltackerAm Sonntag veranstaltete Maxe Sommer bei sich daheim ein Grillfest. Eingeladen hat er Künstler, die sich am Projekt Kunstwaldraum beteiligt haben.

Kunstwaldraum – so nennt sich das zweimonatige Spektakel, das die Burgdorfer Burgergemeinde zum internationalen UNO-Jahr des Waldes initiiert hat. Im Rahmen dieses Anlasses sind derzeit diverse Kunstschaffende in der Stadt am Werk und lassen Passanten an ihrem Schaffen teilhaben. Kurator des künstlerischen Bereichs ist der Galerist Maxe Sommer. Um sich bei den teilnehmenden Künstlern zu bedanken, führte er bei sich zu Hause auf dem Kaltacker eine Grillparty durch. Bei dieser Gelegenheit unterhielten wir uns ein wenig mit den Kunstschaffenden. Peter und Sandra Wüthrich haben praktisch die ganze Welt bereist und machten heute halt im Kaltacker. Während Peter Wüthrich im Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad geniesst und mit seinen Installationen schon bedeutende Preise errungen hat, kennt ihn hierzulande noch fast niemand. Als die zum Projekt geladenen Künstler im November durch Burgdorf spazierten und Ideen für die Ausstellung sammelten, war Peter Wüthrich begeistert vom Staldenkehr. An den mittlerweile belaubten Bäumen hängt nun seine Bücherinstallation. Der Globetrotter Peter Wüthrich kennt Maxe Sommer seit Jahren. Deshalb setzt er auch Prioritäten: Statt in Monaco nach dem Rotkreuzball noch andere Festivitäten zu besuchen, zog er am folgenden Tag die Vernissage in Burgdorf vor. Sandra Boner und Nik Gygax schätzen die familiäre Atmosphäre bei der Familie Sommer. Während Sandra Boners Kinder im Schwimmbad herumplantschen, steht Nik Gygax, der preisgekrönte Küchenchef, am Grill und verwöhnt die Gäste. Maxe Sommer war am Sonntag bis 15 Uhr noch in der Galerie, konnte dann aber das Grillfest dank der Hilfe seiner Familie pünktlich starten. «Freundschaften sind alles», zieht der Galerist Bilanz und füttert schnell Sandra Boners Sprössling mit Brei. «Hier muss sich niemand verstellen, das schätzen die Künstler.» Martin Reukauf malt seine Öl-bilder im Freien. Er liebt den Wald und schätzt die malerische Freiheit, die sich ihm mit den Farben und Formen der Natur bietet. Burgdorf kannte der Zürcher bereits von einem Duathlon her. Sonst malt er meistens rund um Uster, wo er per Velo in den Wald fährt und seine Sujets sucht. In der Galerie Kunstwaldraum in Burgdorf hängen 24 seiner Waldbilder. «Da stecken 20 Jahre Erfahrung und Entwicklung darin», schildert Martin Reukauf deren Werdegang. Kathrin SchneiderDas Projekt Kunstwaldraum Burgdorf dauert bis am 24.September. www.kunstwaldraum.ch >

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