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Alte Atlaszeder kann gefällt werden

Die Atlaszeder am Ländteweg in Oberhofen kann gefällt werden. Gegen

Die Tage der rund 100-jährigen Atlaszeder am Ländteweg in Oberhofen sind gezählt. «Bei uns sind keine Beschwerden eingegangen», sagte Regierungsstatthalter Marc Fritschi gestern auf Anfrage. Damit kann der Baum gefällt werden. Dass die Atlaszeder, die das Dorfbild in den letzten Jahrzehnten geprägt hat, verschwinden soll, stiess Anwohnern teilweise sauer auf (vgl. Ausgabe vom 2. Oktober). Unter anderem geisterte die Behauptung durchs Dorf, der neue Landbesitzer Thomas Bellin wolle sich in einer Nacht-und-Nebel-Aktion nur freie Sicht auf den See verschaffen. An vorderster Front kämpfte auch Pro Natura für den Baum. Schliesslich gab die Naturschutzorganisation klein bei. Sie wird aber bei der Ersatzpflanzung beigezogen, welche der Regierungsstatthalter dem Eigentümer Bellin auferlegt hat. Er habe sich den Entscheid, die Atlaszeder zu fällen, nicht einfach gemacht, so Bellin. «Aber die Gefahr, die vom Baum ausgeht, ist einfach zu gross.» So drohen Äste auf die viel befahrene Staatsstrasse zu fallen, wenn zuviel Nassschnee auf der Zeder liegen bleibt. Dass es zum Fällentscheid gekommen ist, liegt unter anderem daran, dass der Baum in den letzten Jahren nie zurechtgestutzt wurde. Ein Eingriff heute wäre derart massiv, dass sich das Erscheinungsbild der Atlaszeder erheblich verändern würde. Ob dies der alte Baum verkraften würde, ist zudem fraglich. «Ich bin kein grosser Fan vom Fällen, aber hier ist der Schritt leider unumgänglich», so Liegenschaftsbesitzer Bellin weiter. Roger Probst>

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