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Alternative energien

Neue Tarife Die BKW will sich nach der Atomkatastrophe von Fukushima verstärkt auf erneuerbare Energie konzentrieren. Nun folgen konkrete Taten: Ab Anfang Oktober erhöht das Berner Energieunternehmen die Preise massiv, die es den Anbietern von Alternativenergien zahlt. Wie die BKW in einer Mitteilung von gestern schreibt, vergütet sie künftig den kleinen Stromproduzenten rund 80 Prozent des sogenannten KEV-Ansatzes. Damit ist der Tarif gemeint, den die Stromproduzenten gestützt auf die Regeln der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) des Bundes erhalten. Für einen Anbieter von Solarstrom heisst dies, dass er künftig zwischen 40 und 50 Rappen pro Kilowattstunde erhält. Heute bezahlt die BKW den externen Produzenten von Alternativenergien rund 15 Rappen. Die BKW-Kunden ihrerseits bezahlen 63 Rappen für die Kilowattstunde Solarstrom. Um diese Stromart attraktiver zu machen, hat die BKW den Preis kürzlich gesenkt. Betreiber von Biogasanlagen können mit einem Preis von 20 bis 25 Rappen rechnen. Gegenüber heute einen nur wenig höheren Preis können dagegen die Betreiber von Wind- und Wasserkraftanlagen erwarten. Die Produzenten erhalten von der BKW den neuen Preis, bis sie die KEV-Vergütung erhalten, für die es Wartelisten gibt. Die BKW hat für diese Aktion jährliche Kosten von 800000 Franken budgetiert. Sie erwartet also nicht, dass die Produzenten sie bestürmen werden.sny>

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