Am Mittwoch gibts ein Barockkonzert mit Maurice Steger

Zweisimmen

Die Kirche von Zweisimmen verwandelt sich am Mittwoch am Menuhin-Konzert in einen Pariser Salon um 1730.

Maurice Steger und seine Blockflötenwelt.

Maurice Steger und seine Blockflötenwelt.

(Bild: PD/Josep Molina)

Wer das barocke Flair schätzt, die barocke Attitüde mag, aber vor allem die barocken Klänge geniessen möchte – der ist Mittwochabend in der Kirche Zweisimmen am richtigen Ort. Im Rahmen des Gstaad Menuhin Festivals gibt es dort um 19.30 Uhr ein «Concert Comique» mit dem ganzen Drum und Dran eines barocken Pariser Salons um 17.30.

Keine elitären Züge und kein strenges Regime gab es damals, stattdessen wurde ausgelassen gefeiert und getanzt. Am Mittwoch also versetzen der Blockflötenvirtuose Maurice Steger und sein Ensemble das Publikum in der Kirche Zweisimmen in eine solche Szenerie.

Das Repertoire des Schweizer Holzbläsers und seines Ensembles sieht ausschliesslich barocke Musik vor: Marais, Couperin oder Corrette sind nur einige der Namen, doch hat sich auch der italienische Grossmeister Corelli in das Programm geschlichen – die Erklärung dafür folgt am Konzertabend.

Theorbe, Cembalo oder Gambe – heute nicht mehr allzu häufig anzutreffen – werden am Zweisimmer Konzert zu hören sein. Tatsächlich war die Theorbe, als Synonym zur Chitarrone, das beliebteste Generalbassinstrument des 17. Jahrhunderts. Kaum einer breitet die virtuosen Klänge so überzeugend über barocke Instrumente aus wie Maurice Steger.

Weitere Informationen: www.gstaadmenuhinfestival.ch

pd/sp

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