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«Ambulanz gehört dazu»

Zur Schliessung des SRO-Spitals in Niederbipp Das Spital Niederbipp soll also auch geschlossen werden. Es war vorauszusehen. Unverständlich ist für mich die Salamitaktik des SRO-Verwaltungsrats: zuerst das Spital Huttwil schliessen, dann das Spital Niederbipp. Erst Ende Oktober wurde mit dem Masterplan für den Ausbau des Spitals Langenthal die Katze aus dem Sack gelassen und eine Zukunftsperspektive vermittelt. Hätte man von Anfang an klar kommuniziert und die Konsequenzen für den Oberaargau aufgezeigt, wäre viel weniger Geschirr zerschlagen worden. Wir haben gelernt: Nur das Spital Langenthal kann im Gesundheitsmarkt überleben. Dank den 75 Millionen Franken, die der Grosse Rat für die Erneuerung des Spitals Langenthal gesprochen hat, kann das SRO sich mit Langenthal in eine gute Stellung bringen. Würde jemand einmal auf die Idee kommen, das Spital Langenthal sei auch zu viel, dann würden wir Oberaargauer auf die Barrikaden steigen. Wir brauchen ein Spital in der Region, damit die Gesundheitsversorgung gewährleistet werden kann. In Niederbipp und Huttwil bestehen oder entstehen nun moderne Gesundheitszentren. Es bleibt zu hoffen, dass die Hausärzte und die Patienten deren Dienstleistungen auch nutzen. Am wichtigsten für die Versorgungssicherheit ist aber: Zu jedem Gesundheitszentrum gehört eine Ambulanz. In Huttwil und Niederbipp sind auch die Strassenrettung-Stützpunkte der Feuerwehr vorhanden, welche die Ambulanz optimal ergänzen. Trotz Spardruck muss im ganzen Oberaargau eine Ambulanz innert nützlicher Frist verfügbar sein. Mit den drei Ambulanzstandorten Niederbipp, Langenthal und Huttwil ist dies gewährleistet. Damit dies so bleibt, muss in den nächsten Jahren im Grossen Rat gekämpft werden. Adrian WüthrichSP-Gemeinderat Huttwil>

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