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Anita erbt die Krone von Ingrid

Viermal wurde Kuh Ingrid bereits zur Miss Bipperamt gekürt. Heuer konnte sie aber nicht antreten. Den Titel erbte jetzt Anita.

Die Meinungen waren schnell gemacht: Als Topfavoritin für die Krone der Miss Bipperamt galt eigentlich die vierfache Siegerin Ingrid. Doch weil die Kuh im Moment trächtig ist, musste sie Besitzer Hansruedi Allenbach im Stall lassen. Und so war an der samstäglichen Viehschau in Rumisberg der Weg frei für ein neues Sternchen. Das Rennen machte schliesslich die achtjährige Kuh Anita von Ernst Ryf. Stolz präsentierte der Züchter seine Dame dem Publikum. Experte ist des Lobes voll Zur Siegerin gekürt hatte Miss Anita unter anderem Andreas Hänni, der als Gruppenleiter der Experten waltete. Und er fand nur lobende Worte für die Arbeit der insgesamt neun Züchter, die in Rumisberg ihre Tiere zur Schau stellten. «Wir konnten sehr grosse Kühe beurteilen», sagte Hänni. Und alle würden sie sehr ausgeprägte Merkmale ihrer Rasse aufweisen. Die meisten Tiere erzielten zudem gute Werte bei der Milchmenge. Sein Gesamteindruck: «Eine sehr hohe Qualität bei den jungen und den alten Tieren.» Hänni erklärte auch den Sinn und Zweck einer Viehschau: «Eine Viehschau ist die beste Möglichkeit für den Experten und den Züchter, die Kühe miteinander zu vergleichen.» Dabei erfahre der Züchter, wie er seine Zucht verbessern könne. 100.«Oberaargauisches» Doch in Rumisberg sorgten nicht nur schöne Kühe für einen Augenschmaus, auch die Liebhaber des Schwingens kamen auf ihre Kosten. Die beiden einheimischen Spitzenschwinger Bruno Gisler und Simon Bohner machten mit einem Schaukampf Werbung für das 100.Oberaargauische Schwingfest, das im nächsten Jahr in Rumisberg über die Bühne geht. Nebst dem Schaukampf der Schwinger und der Miss-Wahl sorgten die Organisatoren des Viehzuchtvereins Bipperamt in Rumisberg für zahlreiche weitere Attraktionen: Dazu gehörten insbesondere die Kuhparade durch Wiedlisbach, das Wettmelken für die Kinder sowie die Klänge der Alphornbläser des Duos Paulihans aus Welschenrohr und diejenigen der jungen Schwyzerörgelispieler Thierry Müller aus Wiedlisbach und Oliver Stuber aus Attiswil. Ebenfalls zur Viehschau in Rumisberg gehört der Oberaargauer Genossenschaftscup. Nebst sechs Züchtervereinen aus der Region beteiligten sich am Wettkampf auch ein Züchterverein aus Wynigen und einer aus dem Solothurnischen. Das Ziel: Jeder Verein musste drei Kühe von mindestens zwei Züchtern, welche möglichst das gleiche Alter und die gleiche Grösse aufweisen, vorführen. Der Viehzuchtverein Grasswil konnte seinen Vorjahreserfolg nicht wiederholen. Diesmal ging der Sieg an die Wiedlisbacher. Kurt NütziDie Kategoriensiegerinnen. Kat. 1: Jamaika, 89 Punkte. Besitzer: Hansruedi Allenbach, Wiedlisbach (sie ist eine Tochter der vierfachen Miss Ingrid). Kat. 2: Talin, 89 Punkte. Hanspeter Schmitz, Wiedlisbach. Kat. 3: Karissa, 94 Punkte. Ulrich Fahrni, Rumisberg. Kat. 4: Kiwi, 94 Punkte. Ulrich Fahrni, Rumisberg. Kat. 5: Akazie, 96 Punkte. Hanspeter Schmitz, Wiedlisbach. Kat. 6: Erika, 97 Punkte. Hansruedi Allenbach, Wiedlisbach. Kat. 7: Taschina, 97 Punkte. Hanspeter Schmitz, Wiedlisbach. Kat. 8: Anita, 98 Punkte. Ernst Ryf, Rumisberg.>

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