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«Arbeiten ohne Lohn»

Harry RogenmoserDer Trainer der Rapperswil-Jona Lakers durchlebt in seiner ersten Saison schwierige Tage.

Das 1:2 gegen den SCB ist für die Lakers schon die sechste Niederlage in Folge. Mit sechs Punkte aus 14 Partien liegen die St.Galler bereits deutlich distanziert auf dem letzten Tabellenplatz. «Es ist in erster Linie ein mentales Problem, wir spielen seit einiger Zeit nicht schlecht, erhalten aber für unseren grossen Arbeitsaufwand keinen Lohn», meinte Chefcoach Harry Rogenmoser nach der soliden Leistung seines Teams gegen die Stadtberner. Resignieren will Rogenmoser aber keineswegs: «Natürlich ist da viel Druck, aber wir brauchen Zeit, den Auftrag, etwas Neues aufzubauen, in die Tat umzusetzen», sagte der ehemalige SCB-Spieler. Erfolgreicher Spassvogel Flügelstürmer Harry Rogenmoser hatte sich in den drei Saisons beim SC Bern (1991 bis 1994) nicht nur als erfolgreicher Skorer (98 Punkte in 127 Spielen) einen guten Namen erarbeitet, sondern er sich auch immer wieder als Spassvogel in Szene gesetzt. Mit dem Amerikaner Bill Gilligan an der Bande feierte Rogenmoser mit dem SCB im Frühjahr 1992 den Meistertitel. Nach seiner Rückkehr zu Rapperswil-Jona 1994 beendete Rogenmoser im Dress der St.Galler 1999 seine Karriere und zog sich für mehr als zehn Jahre aus dem Eishockeybusiness zurück. Der ehemalige Treuhänder erarbeitete sich als CEO eines Pizzakurierdienstes mit über 200 Vollzeitangestellten auch beruflich ein sehr solides Fundament. Dass er sich in der Playout-Serie gegen Ambri-Piotta im letzten Frühjahr als Sportchef bei den Lakers engagieren liess, bezeichnete Harry Rogenmoser als «nachvollziehbar, weil ich dem Verein in einer sehr kritischen Phase einfach helfen wollte». Dass er nach dem gesicherten Ligaerhalt nun sogar als Trainer-Rookie in die neue Saison ging, spricht sicher nicht gegen ihn. Auch diese Herausforderung erfolgreich zu überstehen, dürfte indes nach dem aktuellen Stand der Dinge ein schwieriges Unterfangen werden. René Hug>

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