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Arbeiter verstrahlt

japanDie radioaktive Verstrahlung in Japan durch die Atomruine Fukushima wird immer ernster. Wie der Betreiber Tepco bekanntgab, wurden möglicherweise sechs weitere Arbeiter im AKW

Besonders gefährdet durch radioaktive Strahlen sind die Arbeitertrupps im Atomkraftwerk Fukushima. Zwei von ihnen wurden einer Strahlenmenge ausgesetzt, die um mehr als das Doppelte über dem erlaubten Grenzwert von 250 Millisievert liegt. Sie gehören neben den sechs anderen Kollegen, die ebenfalls eine Überdosis abbekamen, zu den rund 3700 Arbeitern, die im März zu Reparaturarbeiten in dem AKW im Einsatz waren. Der Betreiber Tepco teilte der Regierung bislang die vorläufigen Messergebnisse von rund 2400 der Männer mit, wie die Agentur Kyodo berichtete. Strontium entdeckt Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde zudem erstmals auch im Grundwasser radioaktives Strontium entdeckt, und zwar bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2. Auch nahe der Meerwasseraufnahme des AKW Fukushima wurde radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze, hiess es. Wissenschaftler sprechen bei Strontium von einem «Knochenkiller». Es schädige das Knochenmark und könne Leukämie (Blutkrebs) auslösen. Der Stoff war zuvor auch im Boden verschiedener Orte in der nordostjapanischen Provinz Fukushima gefunden worden.sda>

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