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Arena braucht noch Geld

Adelboden16,5 Millionen Franken sollte die Freizeit- und Sportarena kosten. Doch das reicht nicht, die Gemeinde soll nochmals nachfinanzieren. Entscheiden wird das Stimmvolk am 27.November.

Gemäss Kostenvoranschlag wurde für den Bau der neuen Sport- und Freizeitarena Adelboden mit 16,5 Millionen Franken (plus Mehrwertsteuer) gerechnet. Das Projekt erhielt grosse Unterstützung durch die lokale Bevölkerung. Schon bald nach Baubeginn wurde klar, dass die Kosten höher als veranschlagt ausfallen werden. Dies wird vom Verwaltungsrat vor allem durch schlechteren Baugrund, um 15 Prozent grösseres Aushubvolumen, umfangreichere Sicherungsarbeiten, Dachverstärkungen und die Gebäudetechnik erklärt. Konkret sind die Kosten um 1,3 Millionen Franken gestiegen, wovon 600000 Franken durch eine zusätzliche WIR-Hypothek gedeckt werden. Für die restlichen 700000 Franken soll die Gemeinde mit einem Darlehen einspringen, worüber am 27.November abgestimmt wird. Der Gemeinderat hat sich gemäss Botschaft seit Mai fast an jeder Sitzung mit diesem Thema beschäftigt und verschiedene Lösungsmöglichkeiten abgeklärt. Fazit: «Eine Nachfinanzierung nur über die Banken ist nicht möglich, weil hierfür die nötigen Zusagen und Sicherheiten fehlen.» Dieses Darlehen hat aber auch direkte Folgen auf das Budget der Gemeinde, das Fremdkapital müsste bei einer Bank aufgenommen werden. In den Finanzplan sei der Betrag vorsorglich aufgenommen worden, «die Gewährung zieht keine Steuererhöhung nach sich, erlaubt jedoch auch keine Steuersenkung». Bisher 6,5 Millionen Franken Die Beteiligung der Gemeinde als Hauptaktionärin sieht derzeit wie folgt aus: Ein jährlicher Betriebsbeitrag bis 200000 Franken für die ersten zehn Jahre ist zugesichert. Die Landabtretung (Baurecht) ist mit 1,5 Millionen Franken aufgeführt, an direkten Investitionsbeiträgen erfolgten 2 Millionen Franken und an Bürgschaften für IHG-Darlehen 3 Millionen Franken. Die ersten Betriebsmonate hätten einen tieferen Verlust als budgetiert ergeben. Angestrebt wird, dass in vier bis fünf Jahren die Betriebsrechnung ausgeglichen wird. Potenzial bei der Auslastung der verschiedenen Bereiche (Eisbahn, Curlingbahn, Bowlingbahn, Kletterwand, Restaurant) sei noch vorhanden. hsf >

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