Ausblick auf den Winter

Diemtigen

Der Berner Oberländer Skiverband BOSV informierte über die bevorstehende Skisaison. Mit dabei war auch der Sportchef des FC Thun, Andreas Gerber.

Am Infoabend mit dabei (von links): Johny Wyssmüller, Thomas Jampen, Andreas Gerber und Stefan Hubacher. Foto: PD

Am Infoabend mit dabei (von links): Johny Wyssmüller, Thomas Jampen, Andreas Gerber und Stefan Hubacher. Foto: PD

Fussballwissen trifft auf Skikompetenz: So könnte man den Informationsabend des Berner Oberländischen Skiverbandes BOSV in Oey-Diemtigen vom letzten Wochenende kurz zusammenfassen. Denn die Verantwortlichen des Verbandes luden Andreas Gerber, seines Zeichens Sportchef des FC Thun, zu einem Referat ein. Dabei stellte sich heraus, dass Fussball und Skisport eigentlich viele Parallelen haben. 

Gerber, der bereits knapp zehn Jahre als Sportchef in Thun amtet, erläuterte, dass der FC-Thun im Trainingsbetrieb bei seinen Junioren bewusst auf Qualität anstelle von Quantität setze. Dabei unterstrich er die Erkenntnis, dass im Ganzen «die Freude am Sport nicht verloren gehen dürfe» und «weniger manchmal mehr» sei. Obschon das Einzugsgebiet des FC-Thun dasselbe sei wie beim BOSV, stellte Gerber klar, dass es materiell zum Fussballspielen viel weniger Aufwand benötige als im Skirennsport.

Rückblick auf den Sommer

BOSV-Präsident Johny Wyssmüller begrüsste die rund 90 Anwesenden und stellte anschliessend den im Juni in die Geschäftsleitung gewählten Chef Marketing, Stefan Hubacher, vor. Nach einem kurzen Ausblick in die anstehende Saison schloss Wyssmüller mit der Erkenntnis: «Der Wille eines Athleten muss grösser sein als sein Talent.»

Toni Burn, Chef Leistungsport Langlauf und Biathlon, begann mit der These, dass Erfolg nicht in der Komfortzone wachse, und blickte auf eine intensive Sommertrainingszeit zurück. Im Vergleich zum Vorjahr stellte er eine Steigerung seiner Schützlinge fest. Alex Hüsler, Cheftrainer Freeski, dokumentierte die Vorbereitungen anhand eines Videos. Und er erläuterte, was Bern Freeski heuer alles bietet.

Die «Audi Shred Days» werden weitergeführt. Dazu kommen Sichtungstage und verschiedene Trainingseinheiten in der Halle. Neu wird es diesen Winter die sogenannte BUZ (Bern und Zentralschweiz) Freeski Tour geben, bei der sich die Nachwuchs-Freeskier an verschiedenen Wettkampforten untereinander messen können.

«Bereitschaft beim Sportler»

Andreas Steffen, Chef Skicross, erläuterte, dass das Skicrossteam mit acht Sportlern in die dritte Saison seit seiner Gründung einsteigen wird. Drei Skicrosser trainieren in dieser Saison mit den Swiss-Ski-Kadern und fahren teils im Europacup mit. Monika Amstutz, Chefin Leistungssport alpin und Ausbildung, erklärte, dass neben den beiden Weltcupgrossanlässen und den JO-Rennserien diese Saison auch zwei Europacuprennen, diverse FIS-Rennen sowie die U-16-Speed-Schweizer-Meisterschaften stattfinden.

Sie war erfreut, dass der Raiffeisen Berner Cup dank einem neuen Team wieder aufleben werde. Amstutz erinnerte daran, das es heutzutage eine schwierige Aufgabe sei, immer alles unter einen Hut bringen. Doch der BOSV unternehme alles, die Athleten zu unterstützen. Die Bereitschaft, diese Herausforderung anzunehmen, bleibe jedoch immer beim Sportler. 

www.bosv.ch

Berner Oberländer

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