Zum Hauptinhalt springen

BDP präsentiert Kandidaten

oberlandDie BDP-Mitglieder Peter Eberhart, Anita Luginbühl und Enea Martinelli kandidieren für die Nationalratswahlen im Herbst. Werner Luginbühl wird unterstützt

Die Bürgerlich-Demokratische Partei Berner Oberland (BDP) steigt im Herbst mit vier Kandidaten ins Rennen um die National- und Ständeratswahlen, und sie hoffen, die nötigen 27222 Stimmen zu erreichen. Der amtierende Ständerat Werner Luginbühl aus Krattigen soll nach Kräften bei der Wiederwahl unterstützt werden. Die drei Kandidaten für den Nationalrat, Anita Luginbühl (Krattigen), Peter Eberhart (Erlenbach) und Enea Martinelli (Matten b.Interlaken) sind beruflich und politisch erfahrene und bewährte Mitglieder des Grossen Rats im Kanton Bern. Sie wurden in Aeschiried einstimmig nominiert für die kantonale Nominationsversammlung am 16.März in Köniz. Vier Sitze im Nationalrat 26 Kandidaten werden auf der BDP-Liste stehen, die gerne einen der vier Sitze im Nationalrat erobern wollen. Der Wahlleiter Samuel Brunner aus Aeschi betonte an der Parteiversammlung in der Chemihütte: «Mit den nominierten Leistungsträgern will die Region Berner Oberland mithelfen, die Wahlziele der Kantonalpartei zu erreichen und die Anliegen der Bevölkerung auf nationaler Ebene wirksam zu vertreten.» Es gelte jetzt, entsprechend Werbung für die Kandidaten zu betreiben, ermunterte er die Parteimitglieder, Leute anzusprechen und von der konstruktiven, bürgerlichen Politik der BDP zu überzeugen, die «glaubwürdig, transparent und lösungsorientiert» sei. Die drei Grossratskandidaten stellten sich vor. Peter Eberhart erzählte von unsinnigen Vorschriften und bis zur Perfektion betriebenen Lebensmittelkontrollen im Simmental. Als Abhilfe habe er im Grossrat den Antrag gestellt, das Budget des Kantonslabors um eine Million Franken zu kürzen – und ist durchgedrungen mit seiner Sparaktion. Er hofft, dass damit ein gesundes Mass erreicht wird. Anita Luginbühl ist wissbegierig, berichtete von der interessanten Kommissionsarbeit und fühlt sich offensichtlich wohl auf dem politischen Parkett. Der Spitalapotheker Enea Martinelli betonte, dass er 2010 ein politischer Quereinsteiger war und nicht mit der Wahl in den Nationalrat rechne. «Aber das sagte ich schon bei den Grossratswahlen, und ich bin gewählt worden.» Keine Kompromisse Ständerat Werner Luginbühl berichtete den Anwesenden von der nationalen Politik. «Vor allem habe ich Mühe damit, dass es jetzt fast unmöglich ist, politische Kompromisse zu erreichen.» Immer wieder müsse die Arbeit von vorne beginnen wie bei den Krankenkassen, wo deshalb die geplanten 200 Millionen Franken nicht gespart werden, und auch die 11.AHV-Revision sei nicht durchgekommen, «die 800 Millionen Franken können nicht eingespart werden». Auch um die Abzockerlöhne der Banker wird gerungen und bei der Raumplanung. Er möchte nur nationale Gesetze schaffen, wo es nötig ist. Das sei jetzt bei den Risikosportarten nach tragischen Unfällen der Fall. «Hoffentlich können wir am 23. Oktober einen grossen Erfolg feiern», schloss Brunner nach den Ausführungen die Veranstaltung. Rösi Reichen >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch