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Beamtin fordert nach Burn-out 360'000 Franken Schadenersatz

Eine Juristin fordert vom Bund 360'000 Franken Schadenersatz, weil sie als Mitarbeiterin im Migrationsamt schwer depressiv wurde. Sie bekommt schon eine volle IV-Rente.

Immer wenn sie von den Ferien zurückgekommen ist, haben sich Berge pendenter Fälle auf ihrem Pult gestapelt, eine Ferienvertretung ist ihr nicht zugestanden worden. Die Frau, die sich beschwert, ist Juristin und hat zwanzig Jahre im Staatssekretariat für Migration gearbeitet.

Eine ihrer Hauptaufgaben war die Vorbeurteilung von Asylgesuchen. Die meisten ihrer Klienten musste sie nach einer Kurzbefragung mit einem Nichteintretensentscheid enttäuschen und das Urteil «in der Regel gleich auch vollziehen». Die anderen musste sie an kantonale Behörden weiterleiten. Positive Entscheide ­fällen durfte sie selber nicht.

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